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Aktuelles aus dem Schulleben:

Eindrücke vom Sommerkonzert, 06/24

Am 20.06.24 präsentierte der Fachbereich Musik die neuesten Kompositionen und Werke. Das Publikum freute sich über ein abwechslungsreiches Programm, bei dem viele Schülerinnen und Schüler mitwirkten. Es ist deutlich geworden, wieviel Arbeit und Zeit hier in den letzten Wochen und Monaten investiert wurde. Wir danken allen Beteiligten für den schönen Abend und den Eltern und Freundinnen und Freunden der Schule für das zahlreiche Erscheinen.

Fotos und Text: A. Rößner, Öffentlichkeitsarbeit

Faszination der Romantik: Der Kunst Leistungskurs auf den Spuren von Casper David Friedrich, 06/24

Am 17.05.2024 hat der Kunst Leistungskurs eine Exkursion zum Haus Bastian mit Führung in die Alte Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel gemacht.

Zunächst haben wir im Haus Bastian einen kurzen Vortrag von einer netten jungen Dame anhören dürfen, welche uns etwas über den Hintergrund des Hauses Bastian und Caspar David Friedrichs erzählt hat. Anschließend bekamen wir eine kreative Aufgabe, die darin bestand, in Zweiergruppen jeweils eine Landschaft zu zeichnen, die der andere sich in seinem Kopf vorstellt. Dies hat eine tiefe Verbundenheit mit Caspar David Friedrich, da er äußerst bekannt für seine Landschaftsmalereien ist. Nach einer kurzen Vorstellung unserer Ergebnisse besuchten wir die Alte Nationalgalerie, wo wir die Möglichkeit hatten, die Werke von Caspar David Friedrich zu begutachten. Außerdem bekamen wir in Vierergruppen jeweils zwei Karten mit Abbildungen zwei seiner Werke und suchten diese im Museum. Unsere Aufgabe war es, die gefundenen Bilder zu interpretieren und unsere Assoziationen mit ihnen mit unserem Kurs zu teilen.

Zum Abschluss kehrten wir zum Haus Bastian zurück, um uns aus einer großen Auswahl an ausgedruckten Bildern von Caspar David Friedrich eine individuelle Collage im A2 Format zu erstellen. Diese konnten wir mit bereitgestellten Materialien wie zum Beispiel Buntstiften, Wachsmalstiften, Watte etc. kreativ erweitern, was sehr viel Spaß gemacht hat. Insgesamt bot uns der Tag auf der beeindruckenden Museumsinsel eine sehr tiefe und vor allem kreative Auseinandersetzung mit dem Werk Caspar David Friedrichs, eines der bedeutendsten Künstler der Romantik.

Mahdy Fadel (LK Kunst), 11. Jahrgang

Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, 06/24

Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, ein Ort an dem Seelen zerstört und Traumata geschaffen wurden. Genau hier wurden Menschen von 1947 bis 1989 nicht nur körperlich, sondern vor allem psychisch misshandelt. Am 3. Juni. 2024 besuchten wir, die 10c, im Rahmen des Geschichtsunterrichts diese Denkstätte, die an solche Verbrechen erinnern soll. Angekommen im tiefen Osten treten wir durch das Tor, das in Mitten der Häuserkolonie eine düstere Wirkung abgibt. Schnell wird klar, dass hier grausame Taten stattgefunden haben und das vor nur 35 Jahren. Karl-Heinz Richter ist ehemaliger Gefangener, Zeitzeuge und führt uns heute durch den Ort, an dem er Schreckliches erlebte.

Schon als Jugendlicher war ihm klar: eine Diktatur ist eine ungerechte Gesellschaftsordnung, der er sich nicht unterwerfen möchte. Als es 1961 zum Mauerbau kam, machte er sich zur Aufgabe, seine Freunde über die Grenze zu bringen und wirkte so als Fluchthelfer, ein Verbrechen in der DDR und Grund für seine Verhaftung. Ein halbes Jahr war er Häftling in Hohenschönhausen, ein halbes Jahr war er Opfer der Stasi. Eingesperrt in einer winzigen, dunklen, stinkenden Zelle, unterernährt, ohne Orientierung und ohne Schlaf. Richter erzählte von einer Welt, die so fern von jeglicher Realität war. Doch auch nach seiner Haft nahm der Psychoterror kein Ende. Die Stasi hat Menschen zerstört und Leben ruiniert, so auch das von Karl-Heinz Richter, der nicht nur sein Kind, sondern auch die Seele seiner Frau an die Stasi verlor. Solche Geschichten, solche Orte wie Hohenschönhausen sollen erinnern, erinnern an eine Zeit, in der es keine Freiheit gab. Eine Zeit ohne "Privilegien", die heute Normalität sind und die wir nicht genug wertschätzen.

Insgesamt hat diese Exkursion auch nachtragend eine bedrückende Wirkung, die dadurch aber so unfassbar deutlich gemacht hat, dass wir das Leiden dieser Menschen niemals vergessen dürfen, auch wenn wir heute in Freiheit leben.

Text: Emma Groß und Maxime Rzychon, 10c

Impressionen der Juniorwahl zur Europawahl 2024 am Walther-Rathenau-Gymnasium, 06/24

Und hier die Wahlergebnisse unserer Schule:

Allen WahlhelferInnen herzlichen Dank!

Dorothee Poche und Dr. Ulrike Vorwald, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

Die 10 a und das Ungeziefer – ein Tagesspiegelinterview, 05/24

Bevor so ein Interview losgehen kann, ist da Papier: Ohne Einverständniserklärung der Eltern darf niemand an der Veranstaltung teilnehmen. Auch schon schwierig!
Die Journalisten des Tagesspiegels, Adrian Schulz und Moritz Honert, wollen es wissen: Was hat Kafka noch mit jungen Menschen zu tun? Beeindruckt er noch 100 Jahre nach seinem Tod? Die Beiden kommen in die vertraute Umgebung, Raum 208 in die 10 a, denn sie liest gerade "Die Verwandlung".

Logisch und gefällig ist dieser Text nicht. Das ist gleich klar. Das stört, aber wir leben mit Leerstellen inmitten der Insektenmetaphorik. Frau Murke von der Literaturinitiative kommt mit ihrer Kollegin und beeindruckt mit etlichen Werken, alte und druckfrische zum Kafkajahr. Wir lesen weiter. Mit wem können wir uns identifizieren? Nur mit dem Insekt… Es ist kein Käfer, es ist eine Wanze oder eine Kakerlake, aber wir haben niemanden anderen in der Erzählung zum Einfühlen. Uns ist nicht wohl. Die Vertretungsstunden nutzt die 10 a, um Kehlmanns Serie über das Leben des Autors zu sehen, sie weiß nun viel, aber die Leerstellen im Werk und dann der Kafkas Vater, müssen wir nicht biografisch deuten?

Aufregend: Schulz und Honert fragen. Es sind vorwiegend offene Fragen. Richtig und falsch gibt es nicht mehr, anderes als im Unterricht. Die Schüler äußern sich offen, diejenigen, die sich trauen. Erst zu Kafka, dann zur Literatur.

Fack ju, Kafka? Selbstredend hat niemand aus der 10 a in dieser Weise geflucht, der Titel stand schon fest. Es ging um das Fragezeichen.

Schulz und Honert kommen ein zweites Mal. Das ist dann fast noch aufregender: Fototermin. Gruppe und Portrait (und erneut: Einverständniserklärung!), aber dann:

Auf die Titelseite geschafft hat sie es heute, die 10 a unserer Schule:

G. Schirmer, Klassenleitung 10a

Die Klasse 10 a beim Festakt 75 Jahre Grundgesetz, 05/ 24

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zeichnete am 23. Mai 2024 sechs Personen/Initiativen als "Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz" aus und würdigte deren besonders herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement im Rahmen eines Festaktes im Berliner Ensemble.  Die "Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz" 2024 sind:

  • Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann, Berlin

  • Initiative 19. Februar Hanau, Hanau

  • DemokratieBündnis Rutenberg e.V., Rutenberg

  • Hanna Veiler, Berlin

  • Aktion Zivilcourage e.V., Pirna

Die Klasse 10a war zum Festakt eingeladen, da Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann am 11.04.24 zum Trialog in unserer Schule waren. Im Rahmen dieses Besuchs entstand ein Einspieler, der bei der Auszeichnung im Berliner Ensemble zu sehen war. 

Es war eine Ehre für die Klasse, eingeladen zu sein. Die verschiedenen Projekte haben allen Teilnehmenden gezeigt, wie wichtig und notwendig zivilgesellschaftliches Engagement für eine vielfältige, tolerante und wehrhafte Demokratie ist.

A. Rößner, Klassenleitung 10a

Besuch des Kriminalgerichts Tiergarten, 04/24

Am 17. April 2024 hatten wir, die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des Grundkurses Recht unter der Leitung unserer Lehrerin Frau Dr. Vorwald, die Gelegenheit, das Kriminalgerichtgericht Tiergarten zu besuchen. Die Exkursion gab uns die einzigartige Chance, unser Wissen mit der Praxis des Rechtssystems zu verbinden. Nach einer kurzen Kontrolle im Eingangsbereich des Gerichtsgebäudes und im Gerichtssaal angekommen, durften wir nach einigem Warten hinein und setzten uns auf die Zuschauerbänke.

Im ersten Fall wurde ein Diebstahl verhandelt. Der Angeklagte, welcher bereits 39 Vorstrafen hatte, verhielt sich sehr kooperativ und gestand nach einigen Befragungen durch den Staatsanwalt und den Richter seine Tat. Nach einer kurzen Beratung wurde der Täter zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Nach der Verhandlung verabschiedete sich der Angeklagte mit einem Lächeln in unsere Richtung und den Worten: "Ihr dürft niemals klauen, Kinder!" Im Anschluss konnten wir dem Richter und dem Staatsanwalt Fragen stellen.

In dem zweiten Fall war ein Mann angeklagt, der im Alkoholrausch einen Polizisten mit migrantischen Wurzeln auf einem S-Bahnhof rassistisch beleidigt und bedroht hatte. Nach einer Aussage-gegen-Aussage-Situation konnte der Richter dem Angeklagten eine Falschaussage nachweisen und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe.

In der nächsten Unterrichtsstunde besprach der Kurs mit Frau Dr. Vorwald die beobachteten Fälle. Dieser Gerichtsbesuch hat nicht nur unser Verständnis für das Rechtssystem vertieft, sondern uns auch noch einmal die Wichtigkeit von Rechtsstaatlichkeit und Gerichtsbarkeit nahegebracht.

Insgesamt war der Besuch des Kriminalgerichts Tiergarten ein lehrreiches Erlebnis. Er hat zudem unser Interesse bestärkt, vielleicht selbst eine Karriere im juristischen Bereich anzustreben.

Rita Decker und Zeinab Niyazi, Q2


SchülerInnen des 11. Jahrgangs beim NDR Podcast, 04/ 24

Am 29.Januar 2024 besuchte der Journalist Carsten Dippel vom rbb das Walther-Rathenau-Gymnasium, um sich mit einer SchülerInnengruppe zum Thema Antisemitismus an Schulen auszutauschen. Das Interview ist Teil des NDR Podcasts vertikal horizontal. Glaubens- und Gewissensfragen, der hier zu hören ist. Unsere SchülerInnen sind ab der 20. Minute zu hören.

Um zum Podcast zu gelangen, einfach auf das Bild klicken.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Wie-umgehen-mit-dem-Hass-Ueber-aufflammenden-Antisemitismus-an-deutschen-Schulen,audio1613006.html

D. Poche, Fachbereichsleiterin Gesellschaftswissenschaften

Trialog mit Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann, 04/24

Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann waren am 11. April in unserer Schule, um mit den Schülern und Schülerinnen der 10 a in einen "Trialog" zu treten. So nennen die beiden es, wenn sie mit Jugendlichen in ein Gespräch über den Nahostkonflikt treten. "Trialog", das ist Multiperspektivik, Offenheit für alle Gefühle, im geschützten Raum über seine Ängste und seine Wut und Ratlosigkeit sprechen zu dürfen.

Hassoun und Hoffmann, sie geboren in einem Geflüchtetenlager im Lybien, er mit jüdischen Wurzeln in Schöneberg aufgewachsen mit einer enger Bindung zu Israel. Die beiden Biographien und das Erleben des 7. Oktobers der Schülerinnen und Schüler standen im Vordergrund des offenen Gesprächs – ohne sich positionieren zu müssen.

Genau das war für die Klasse 10a wertvoll, denn dort haben auch Schülerinnen und Schüler "jüdischen Vordergrund" (Shai Hoffmann) oder ihre Wurzeln auf einer der beiden Seiten des heutigen Kriegsgebiets oder Freundinnen und Freunde, die betroffen sind.

Einer der eindringlichsten Momente war der, als Jouanna Hassoun davon berichtete, durch den Krieg in Libyen fast ihr Augenlicht verloren zu haben. Trotzdem möchte sie die Botschaft vermitteln, dass Hass für sie keine Option ist, sie will mit Shai Hoffmann friedenstiftend wirken.

Wir sind dankbar, dass sich die beiden Zeit für den Trialog am Walther-Rathenau-Gymnasium genommen haben. Wir haben einen Eindruck davon bekommen, warum Jouanna Hassoun und Shai Hofmmann für ihre Demokratiearbeit anerkannt werden. Anlässlich der Feier des 75. Bestehens des Grundgesetzes sind die Beiden für einen Preis für ihre Demokratiearbeit nominiert. Es ist eine Ehre für die Klasse 10 a, zu dem Festakt im Mai in Anwesenheit der Bundesinnenministerin Nancy Faeser eingeladen zu sein.

Wir danken beiden sehr für ihre Offenheit.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich unter folgendem Link: Trialog

A. Rößner, G. Schirmer, Klassenleitung 10a

Bildquelle: https://www.israelpalästinavideos.org/trialoge/

Nominierung der Shyft beim Bundeswettbewerb "Demokratisch Handeln" 2023, 04/24

Die Schülerzeitung Shyft hat erstmalig an einem Bundeswettbewerb teilgenommen. Insgesamt hatten sich 15.303 Teilnehmende in 420 Projekten an der Ausschreibung 2023 beworben.

Die Shyft wurde mit der Erinnerungsschrift anlässlich des 100. Todestages von Walther Rathenau für einen Preis nominiert.

April 2024, Frau Körting-Dornieden

Finale Crosslauf: Helene wieder top! 03/24

Am Mittwoch fand im Volkspark Rehberge das Finale im Berliner Crosslauf statt. Wir gratulieren Helene, 10a zu einem ganz hervorragenden 3. Platz. Helene liefert seit Jahren zuverlässig ab!!! Sie ist nun die drittbeste Läuferin ganz Berlins.
Renè, 9a, Amaru, 7c und Kevin, 7c landeten in ihren Läufen mit fast hundert Teilnehmern auf guten Plätzen im Mittelfeld. Die Konkurrenz der Sportschulen war einfach zu stark.

K. Glaeser, FB Sport

Exkursion in das Gläserne Labor, 03/24

Am 11.03.24 besuchten die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Grundkurses Biologie das Gläserne Labor in Berlin-Buch und lernten die Arbeitstechniken und -methoden in der Molekularbiologie anhand eines praktischen Kurses zur Stammbaumanalyse kennen.

A. Rößner, Lehrkraft Biologie

Bericht von der Musikfahrt, 03/24

Vom 11.-13. März waren wir auf Musikfahrt am Schwedtsee. Unser Bläserensemble, die Mittelstufen-Band und der Grundkurs Band haben in diesen drei Tagen gemeinsame Musikprojekte für unser Sommerkonzert geprobt. Beteiligt waren SchülerInnen der Klassenstufen 7,8,9 und 11.

I. Hirshtal und J. Zingler, Musiklehrkräfte

Tina Hildebrandt am WRG, 02/ 24

Am 1. Februar 2024 besuchte uns die Journalistin Tina Hildebrandt für ein Gespräch über Sprache und Medien als Meinungsmacher. Die Kurse Deutsch/GEWI des 11./12. Jahrgangs hatten dafür viele Fragenkomplexe zu aktuellen Tendenzen politischer Kommunikation und zu der Rolle des Journalismus bei der Demokratieerziehung vorbereitet.

Tina Hildebrandt ist seit 2022 Ressortleiterin Politik der Wochenzeitung "Die Zeit" und gehört seit 2020 zum Moderationsteam des Zeit-Podcasts "Das Politikteil". Noch vor Beginn der Veranstaltung sorgte Tina Hildebrandt für eine entspannte und freundliche Atmosphäre, indem sie sich von uns aufgrund der Gleichbehandlung wünschte, (ebenfalls) geduzt zu werden. Das passte auch zu ihrem offenen und interessierten Verhalten.

Wir erfuhren während des Gesprächs viel über ihre Arbeit in der Redaktion: Zur Festlegung auf bestimmte Themen würden im Team relevante Inhalte diskutiert und Streitgespräche initiiert. Grundsätzlich werde bei der Wochenzeitung längerfristig gearbeitet: Das Geschehen wird genau und vertieft beobachtet und durch diese umfangreiche Recherche soll fundiertes Wissen über politisches Tagesgeschehen nicht nur vermittelt, sondern auch eingeordnet werden. Um dabei neutral zu bleiben, sei es wichtig, zwischen Meinung und Haltung im Artikel zu unterscheiden.

Hildebrandt betonte die große Bedeutung, die Sprache für sie habe, sie sei "das Haus des Seins". Sie hob außerdem die Bedeutung von politischer und historischer Bildung in Schulen hervor. Die Fähigkeit zur Differenzierung zwischen faktenbasierenden Argumenten und bloßen Meinungen sollte, so Hildebrandt, in der Schule gefördert werden. Auf die Frage, was die größten Herausforderungen bei ihrer Arbeit sind, erklärte sie uns, dass es schwierig sei, den Überblick über relevante Themen weltweit zu behalten. Außerdem sei es schwer, die vielen unterschiedlichen Ereignisse angemessen zu gewichten.

Wir fragten, ob die Demokratie angesichts der aktuellen Mediennutzung gefährdet sei und wie hoch sie die Bedeutung der Printmedien einschätze. Hildebrandt sehe keine Gefahr für die Demokratie im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung digitaler Medien bei der Informationsbeschaffung. Allerdings beschäftige sie diese Verschiebung der Medienquellen. Während es früher üblich war, sonntags die Zeitung zu lesen, könne man heute immer und überall auf Informationen zugreifen. Das Meinungsbild werde heutzutage stärker durch Social Media geprägt. Sie wünsche sich natürlich, dass "Die Zeit" ein größeres junges Lesepublikum findet und besprach mit uns, was die Zeitung attraktiver für uns machen könnte.

Hildebrandt hob schließlich hervor, dass Sie aktuell die größte Bedrohung nicht beim mangelnden Umweltschutz/dem Klimawandel sehe oder der zunehmenden Verknappung von Ressourcen und Verteilungskämpfen, sie sehe die größte Bedrohung durch das Aufkommen rechtsradikaler Kräfte. Mit Blick auf die Jugend sei sie aber sehr optimistisch gestimmt. Für uns war es sehr interessant, mit einer so erfolgreichen Journalistin im Gespräch zu sein. Wir danken Tina Hildebrandt und der Organisation durch A. Körting-Dornieden, A. Vitz und Dr. D. Werhahn-Piorkowski für diesen Besuch.

Text: Zeinab Niyazi, Johanna Langner und Antje Körting-Dornieden

Fotos: Mehdi Gritli

Besuch des Seminarkurses Deutsch in der Handschriftensammlung der Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden, 02/24

Vor zwei Wochen traf sich der Seminarkurs, der sich mit Helden und Heldengeschichten der Gegenwart und des Mittelalters beschäftigt, in der Staatsbibliothek mit Dr. Geiß-Wunderlich. Er ist Germanist, Historiker und Wissenschaftlicher Bibliothekar mit dem Schwerpunkt Mittelalter und seit 2001 Mitarbeiter der Handschriftenabteilung. Nachdem wir uns am Brunnen im Hof des monumentalen Baus eingefunden hatten, gab uns der Wissenschaftler einen kurzen Überblick über die Geschichte der Bibliothek, die zu den bedeutendsten weltweit gehört, da sie aufgrund der besonderen Qualität ihrer Sammlungen ein Zentrum der nationalen und internationalen Literaturversorgung ist: Zu ihrem enorm umfangreichen Bestand gehören die größte hebräische Pergamentbibel sowie die größte Tora-Rolle, drei der neun vollständig erhaltenen Handschriften des Nibelungenliedes und eine Gutenberg-Bibel von 1454/55.

(...) Lesen Sie hier den gesamten Beitrag auf der Seite des Deutsch-Blogs


Ulrich Kämmerlings (2. Semester)

Bericht von der Skifahrt der 8b, 02/24

Es war eine tolle Erfahrung, die uns allen viel Freude bereitet hat. Wir haben nicht nur neue Dinge gewagt, sondern auch wertvolle Verbindungen zu unseren Freunden gestärkt und sind über uns hinausgewachsen. Besonders toll war, wie schnell die Anfänger gelernt haben, was ohne die ständige Motivation und Unterstützung nicht möglich gewesen wäre. Das leckere Essen und die gemeinsamen Aktivitäten auf und neben der Piste haben uns besonders gefallen. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit und möchten uns bei Frau Glaeser, Frau Ludwig und Camillo für die tolle Zeit bedanken.


WRG beim Regionalwettbewerb "Jugend debattiert", 02/24

Mit insgesamt 8 Schüler:innen des BEGA-Kurses "Debattieren" und des Leistungskurses Politikwissenschaft nahm das Walther-Rathenau-Gymnasium in diesem Jahr am Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" teil.

  • "Soll jeder Mensch in Deutschland zum 18. Geburtstag ein Grunderbe erhalten?"
  • "Sollen Videospiele und Apps, die In-Game-Käufe enthalten, für Minderjährige verboten werden?"

Dies sind nur zwei der Themen, die unsere Schüler:innen am 14.02.24 beim Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" mit Schüler:innen fünf anderer Gymnasien debattierten.

Nach der Begrüßung in der Aula des Wald-Gymnasiums, dem diesjährigen Austragungsort des Wettbewerbs, schwärmten die Debattant:innen und Juror:innen in die Vorbereitungsräume aus. Dort wurden erste Argumente ausgetauscht und Maßnahmen besprochen, bis die Debatten begannen. Nach einer intensiven Hin- und Rückrunde warteten alle Teilnehmer:innen gespannt auf die Ergebnisse. Helene Murphy zog ins Finale des Regionalwettbewerbs ein und debattierte mit den weiteren Finalist:innen der Altersgruppe I die Frage: "Sollen öffentliche Schwimmbäder eine flächendeckende Videoüberwachung einführen?" Der Einzug ins Landesfinale wurde nur knapp verpasst.

Zufrieden und auch ein wenig erschöpft verließen wir nachmittags das Wald-Gymnasium. Die Debatten, der Austausch mit den anderen Kandidat:innen und die besondere Atmosphäre am Wettbewerbstag hatten uns große Freude bereitet.

BEGA-Kurs "Debattieren"

"Der Untertan" – ein Theaterworkshop mit dem LK Deutsch/Q4, 01/24

Am 22.01.24 unternahm der Deutsch Leistungskurs des 4. Semesters von Frau Dr. Vorwald eine Exkursion in das Maxim Gorki Theater in Mitte. Hier erhielt der Kurs einen interaktiven Workshop zum Thema "Kommunikation". Die zwei Leiterinnen waren besonders offen und konnten gut einen Zugang zu den Schüler*innen herstellen, sodass alle gefordert und inkludiert waren. So hatten wir zunächst Übungen aus der Theaterpraxis gemacht, um Wirkung und Art der Kommunikation besser verstehen zu können. Später sind wir auch selbst in kleinen Gruppen kreativ geworden und haben u.a. Szenen aus dem Theaterstück "Der Untertan" von Heinrich Mann nachgespielt. Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen geschichtlichen Input zu dem Theaterstück erhalten, welches wir uns dann auch am 25.01. dort angesehen haben.
Das Theaterstück ist originell und humorvoll inszeniert und ist, trotz der Leichtigkeit in der Umsetzung, dem Ernst des Stückes gerecht geworden. Das Bühnenbild ist technisch einfach gehalten, hat aber das Satirische effektvoll zum Ausdruck gebracht. Es sind hervorragende Schauspieler*innen, die die Mentalität und die Machverhältnisse des wilhelminischen Deutschlands gut dargestellt und den Aktualitätsbezug vor allem am Ende des Stückes noch einmal verdeutlicht haben.
Auch bei unserem Leistungskurs hat "Der Untertan" allgemein Anklang gefunden und ist, unserer Einschätzung nach, sehr empfehlenswert!

Vielen Dank an Frau Dr. Vorwald für die Organisation dieser tollen Exkursionen!

Johanna Gödiker, LK Deutsch Q4

Eindrücke vom Auschwitz-Gedenktag am Theodor-Heuss Platz vom 26.Januar 2024, 01/24

 Hunderte von Schülern kamen auf dem Theodor-Heuss Platz zusammen, um gemeinsam an die Befreiung vom Konzentrationslager Auschwitz vor 79 Jahren zu erinnern. Es gab Musik, eine Schweigeminute und drei Schülerbeiträge. Unseren trugen Yannick und Viktor aus dem 12. Jahrgang vor. Unter dem Motto Nie wieder ist jetzt - einmischen! erzählten sie von mutigen Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ihren jüdischen Mitbürgern geholfen hatten, obwohl dies oftmals gefährlich war. 

Damit erinnerten sie uns alle daran, uns einzumischen, wenn uns Antisemitismus begegnet, auch wenn dies manchmal Mut erfordert.

Philipp Sawallisch,  Fachbereich Politikwissenschaften

Bläserensemble bei der Probe des rbb Symphonie Orchesters, 01/24

Heute sehen wir uns mal an, wie es die Profis machen - das Bläserensemble besucht eine Probe des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (rbb).

Iris Hirshtal

Eindrücke vom Tag der offenen Tür, 01/24

Wir danken allen Beteiligten für den Einsatz am Tag der offenen Tür und freuen uns über zahlreiche Anmeldungen zum neuen Schuljahr 2024/25.

LK Geographie auf Exkursion bei Siemens, 01/24

Am Montag den 15. Januar 2024, machte sich der Erdkunde Leistungskurs von Frau Poche auf den Weg zu Siemens. Dort bekamen wir eine vierstündige Führung innerhalb des Gebäudes und einen tieferen Einblick in die verschiedenen Bereiche. Uns wurden unter anderem der Robotik-Raum, in dem wir selbst auch einige Sachen ausprobieren durften, der 3D-Druck-Raum, und einige andere Räume gezeigt. Es war spannend zu hören, was für unsere Stadt in Zukunft noch alles geplant ist. Das Stadtentwicklungsprojekt Siemensstadt Square, welches uns vorgestellt wurde, gehört zu den Berliner Zukunftsorten, und wir werden weiter beobachten, wie die Umsetzung in Zukunft vonstatten gehen wird. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, mit einem der Azubis zu sprechen, der uns eines seiner Projekte vorgestellt hat. Danach haben wir uns eine dreiteilige Recyclingmaschine angesehen, die ebenfalls von zwei Auszubildenden konstruiert und gebaut wurde. Es war sehr beeindruckend zu sehen, was die Azubis dort alles auf die Beine stellen. Am Ende wurde uns das Herzstück von Siemens gezeigt. Die Mosaikhalle. Dort wurden die zukünftigen Ziele in 3D visualisiert, was uns realistische Einblicke in die Zukunft ermöglicht hat.
Ingesamt war es ein sehr interessanter und lehrreicher Ausflug, den wir auf jeden Fall weiter empfehlen können.
Vielen Dank an Herr Kröger von Siemens und Frau Poche für diese schöne Exkursion.

Johanna Langner und Dilara Celik, Q2

Der GK Ski grüßt aus dem sonnigen Südtirol, 01/24

Skifahrt Bericht
Nun ist die Reise des Grundkurs-Ski in Begleitung von Frau Glaeser und Herrn Müller leider schon wieder vorbei, aber die Erinnerungen, die wir in diesen neun Tagen geschaffen haben, werden noch lange anhalten. Nach einer langen Busfahrt von etwa 12 Stunden kamen wir dann auch endlich Montagabend im wunderschönen schneebedeckten Tauferer Ahrntal in Südtirol an und wurden herzlich von unseren Gastgeber*innen im Hotel Schönberg begrüßt. Die Unterkunft war wirklich traumhaft und das Essen
umso mehr. Ob Pizza, Pasta, Burger, Suppe, Fleisch oder Vegetarisches…Es gab wirklich alles, was unsere hungrigen Herzen begehrten. Natürlich auch auf der Hütte, in der wir ausgepowert nach mehreren Stunden Skifahren täglich ordentlich reinhauten. Eingeteilt in Anfänger, Fortgeschrittene und Profis bahnten wir uns so unseren Weg auf den verschieden Pisten entlang. Natürlich mit Frau Glaesers ausdrücklicher Regel: Verletzen verboten! 

Und daran hielten sich auch alle mehr oder weniger. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Sturz, aber es wurde sich sofort wieder aufgerichtet, gelernt und verbessert. Zudem wussten wir alle, dass wir als Gruppe aufeinander zählen können und schweißten beim Skifahren oder beim abendlichen Werwolf mehr als Team zusammen als wir es in den letzten fünf Jahren schon getan hatten. Der krönende Abschluss war dann die Prüfung in Mutti-Schwüngen, Carving und Kurz-Schwüngen sowie unsere selbst erstellte Choreographie und die lang ersehnte Fackelabfahrt. Im Nachhinein kann ich auf jeden Fall sagen, dass sich die Skifahrt absolut gelohnt hat und noch besser als erwartet war… Falls ihr in der 10. Klasse seid, dann meldet euch doch nächstes Jahr auch für den Ski-Grundkurs an!

Lisa Filia, 11. Jahrgang


Fotos: Katrin Glaeser, FB Sport

Rückblick auf die Weihnachtsfeier der Klasse 7d, 12/23

Ich möchte kurz auf die diesjährige Weihnachtsfeier der Klasse 7d zurückblicken. Die Feier fand in einer angenehmen und festlichen Atmosphäre statt, bei der Eltern, Schüler und Lehrer zusammenkamen.

Während der Feier gab es Gelegenheit zum Austausch und zur gemeinsamen Reflexion des vergangenen Jahres. Die Schülerinnen und Schüler haben sich aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt, was zu einem harmonischen Ablauf beigetragen hat. Es war erfreulich zu sehen, wie die Klassengemeinschaft in gemütlicher Runde zusammenkam und festliche Momente genoss. Die Weihnachtsfeier endete als gelungener Abschluss dieses Schuljahres.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die positive Atmosphäre und die Unterstützung. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start ins neue Jahr.

Herr Bingöl, Klassenlehrer der 7d

Im Archiv des Jüdischen Museums das Leben und die Schicksale Berliner Juden und Jüdinnen in der NS-Zeit erforschen, 12/23

Am 19.12.2023 besuchten die Schüler_innen des Grundkurses Geschichte (Q3) das Archiv des Jüdischen Museums (W. M. Blumenthal Akademie). Es wurden unterschiedliche Archivalien wie Briefe, Fotoalben, Emigrationspapiere oder Urkunden, die das Archiv des Jüdischen Museums sammelt, unter die Lupe genommen und erforscht. Die Beschäftigung mit Originalen, von denen eine besondere Aura ausging, bot den Schüler_innen eine einzigartige Möglichkeit, sich mit historischen Quellen und ihrem Entstehungskontext auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt der Forschung standen Archivalien von in Berlin lebenden Juden und Jüdinnen. Ihre Schicksale während der NS-Zeit wurden nach und nach erschlossen. Juden und Jüdinnen wurde in der NS-Zeit ihre Individualität abgesprochen, indem sie zum Beispiel vom 01. Januar 1939 an zusätzlich einen weiteren Vornamen annehmen mussten; männliche Personen den Vornamen Israel, weibliche Personen den Vornamen Sara. Ihre verlorene Individualität konnte durch die Rekonstruktion und Beschäftigung mit ihrem Leben und ihren Schicksalen wieder ein Stück zum Leben erweckt, deutsch-jüdischen Geschichte in ihrer religiösen, kulturelle, politischen und wirtschaftlichen Vielfalt konnte nachgespürt werden.
Wir bedanken uns bei den Archivar_innen und Pädagog_innen, für die gemeinsame Zeit und die engagierte Betreuung!

Fr. Wieschollek

Vorlesewettbewerb 2023, 12/23

Mit unserem Vorlesewettbewerb am 05. Dezember erlebten wir auch in diesem Jahr wieder eine beeindruckende Veranstaltung am Walther-Rathenau-Gymnasium.

Die acht besten Lesekinder aus dem 7. Jahrgang, Emin Akan, Naz Ince, Marie German, Charlotte Hornsicher, Louisa Laß, David Cojocaru, Leo Wachholz und Philipp Petrov, präsentierten mit Leidenschaft und besonders starker Ausdruckskraft ihre ausgewählten Texte. Dann lasen sie einen fremden Text aus dem Buch "Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia". Die Spannung während des Wettbewerbs war auch aufgrund der großartigen Moderation durch Charlyn Boguslavska, Sarah Kundler und Maxim Rzychon sehr groß. Wie jedes Jahr war die Autorin des Fremdlesetextes persönlich zu Gast. Stepha Quitterer fieberte vor allem während der Lesevorträge Ihres Buches sehr mit, da es, wie sie uns sagte, ein ausgesprochen schwer zu lesender Text ist.

Während sich die Jury beriet, interviewte das Moderationsteam die Autorin und Regisseurin, wobei wir erfuhren, wie es dazu kam, dass sie einen Oktopus zur Hauptfigur für ihr Buch gewählt hat, was sie persönlich gegen die Umweltverschmutzung tut und ob sie ihr Buch verfilmen möchte. Außerdem erzählte uns Stepha Quitterer, welche Bedeutung die Namen ihrer Figuren haben, dass sie für ihr aktuelles Buch sehr aufwändig recherchiert hat und sehr weit gereist ist und dass sie viele Kuchen gebacken hat, um Leute zu besuchen und mit ihnen zu plaudern. Das Publikum verfolgte das Gespräch und die sich anschließende Autorinlesung sehr aufmerksam, obgleich alle vier siebten Klassen in der Aula versammelt waren und die Veranstaltung über zwei Stunden dauerte. Ganz offensichtlich genossen alle die vielfältigen Darbietungen an diesem Vormittag. Die Auswahl der Texte und das hohe Niveau der Vorträge trugen ebenfalls dazu bei, dass der Vorlesewettbewerb uns als äußerst gelungen in Erinnerung bleibt.

Unser Dank geht an das Organisationsteam, unsere Lehrkräfte, Herr Brown und Frau Körting-Dornieden, die Moderation, die Autorin, die Mitglieder der Jury, die Technik, unseren Hausmeister Herrn Korgel und an alle anderen, die an der Veranstaltung beteiligt waren! Besonderer Dank gilt wie immer dem Förderverein, an diesem Vormittag vertreten durch Frau Strutz und Herrn Leich, der die Veranstaltung finanziert.

Ich habe den Vorlesewettbewerb nun das dritte Mal miterleben dürfen, einmal als Lesender, einmal als Juror und in diesem Jahr habe ich in der Moderation mitgewirkt. Es war immer ein großes Vergnügen für mich. Schade, dass es das letzte Mal gewesen ist.

Daniel Ulovkov (12. Jahrgang)

Deutsch-Grundkurse (Q3) zu Besuch im Berliner Ensemble - "Woyzeck", 12/23

Am Dienstag, den 21.11.23, besuchten die Deutsch-Grundkurse des dritten Semesters von Herrn Fooß und Frau Körting-Dornieden die Inszenierung von Georg Büchners "Woyzeck" im Großen Haus des Berliner Ensembles. Die Vorstellung begann um 19:30 Uhr mit einer Einführung, bevor wir schließlich in den großen Saal eingelassen wurden. Als wir den imposanten Saal betraten, saß der Schauspieler, der Woyzeck verkörperte, bereits in seiner Rolle auf der vernebelten Bühne. Er saß am Rand eines Teiches, kaute an seinen Haaren und erfüllte das Publikum mit leichter Unruhe. Während wir neugierig den großen Raum betrachteten, begann endlich die Vorstellung. Einige von uns hatten sogar Plätze in den Kaisenlogen ergattert und konnten das intensiv gespielte Stück hautnah miterleben. Nach der leidenschaftlichen Darbietung der Schauspieler applaudierte das Publikum mit Ovationen, beeindruckt von der Darstellung der Charaktere und der Inszenierung des Stücks. Dieser Theaterbesuch hinterließ zweifellos einen starken Eindruck.
Dazu ist mehr im Blog des Fachs Deutsch zu lesen.
Der Besuch im Berliner Ensemble war eine außergewöhnliche Erfahrung, die nicht alltäglich ist. Die Exkursion passte perfekt zum Thema des dritten Semesters, wodurch die Kurse bereits Vorkenntnisse hatten. Es war außerdem eine schöne Gelegenheit für die Schüler_innen, sich außerhalb der Schule zu treffen und gemeinsam ein Theaterstück anzusehen.
Wir danken Ella für die Organisation.

Tes und Lenja (Q3)

Die Klasse 7b zu Besuch an der Heinz-Galinski-Grunschule, 12/23

Am Freitag dem 8.12. haben wir, die Klasse 7b des Walther-Rathenau-Gymnasiums und Frau Poche, eine Vorschulklasse in der jüdischen Heinz-Galinski-Schule an Chanukka besucht. Dort wurden wir liebevoll aufgenommen und uns wurde ein bisschen von den Traditionen und über den Feiertag erzählt. Außerdem kam der Kantor Tal Koch in die Schule und hat mit uns viele jüdische Lieder gesungen wie "sevivon sov sov sov" und die Kinder haben getanzt. Anschließend haben wir Essen/Süßigkeiten gegessen wie Challa (Brot was man an Shabbat isst) und Sufganijot (Berliner) und bekamen am Ende eine Channukkia als Geschenk.

Marie, 7b

Schulwettbewerb "Jugend debattiert", 12/23

Jeden Tag beziehen wir Stellung, tragen Kritik vor oder nehmen diese an. Debatten sind alltäglicher Bestandteil unserer Demokratie. Aber wovon leben eigentlich gute Debatten? Diese Frage stellten sich die Schüler:innen unseres Begabungskurses "Debattieren" in den vergangenen Monaten. Sie lernten die Regeln von "Jugend debattiert" kennen und erlebten praktisch, wie man eine Streitfrage von verschiedenen Seiten beleuchtet. 

Im diesjährigen Schulwettbewerb durften Polina Krug, Yuriy Sereda, Helene Murphy und Livgrete Karges für die Altersgruppe I sowie Maya Uyulmaz, Lucien Risling, Leonie Fancé und Maria Detampel für die Altersgruppe II ihre Debattierfähigkeiten unter Beweis stellen. Nach vier spannenden Runden, in denen u.a. die Fragen "Soll an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel verboten werden?" und "Soll Mobbing an Schulen härter bestraft werden?" debattiert wurden, standen unsere Kandidatinnen für den Regionalwettbewerb fest: Schulübergreifend werden Helene Murphy und Polina Krug für die Altersgruppe I sowie Leonie Fancé und Maya Uyulmaz für die Altersgruppe II debattieren. Die anspruchsvolle Einordnung der Debatten haben in diesem Jahr Friedrich von Oppen, Fabrice Dara und Yannis Sachs übernommen, die sich als Juroren für den Regionalwettbewerb qualifiziert haben. 

Wir freuen uns auf weitere lebhafte Debatten!

Fr. Vitz


Gemeinsam gegen Hass und für Frieden an Chanukka, 12/23

Gemeinsam haben wir am 11. Dezember vor der Synagoge in der Joachimsthaler Straße und am 12. Dezember vor dem Jüdischen Gemeindehaus ein Zeichen gegen Hass und für Frieden gesetzt.


Leistungskurs Biologie: Praktikum zum Thema Epigenetik der Pflanzen im Institut für Pflanzenphysiologie in der Freien Universität Berlin, 12/23


Erdkunde Grundkurs auf Exkursion im Humboldt-Forum, 12/23

Am 07.12.23 unternahm der Erdkunde Grundkurs des dritten Semesters von Frau Poche eine Exkursion in das Humboldt- Forum in Mitte. Zu Beginn sahen sich die Schüler*innen die besonders vielstimmige Ausstellung "Berlin Global" an und konnten mithilfe eines elektrischen Armbands an zahlreichen interaktiven Umfragen teilnehmen. Hier wurden zeitlos wichtige Fragen gestellt, bei denen man seine eigene Anschauung und Moral oft genauer definieren musste. Über das Visuelle hinaus gab es sogar Geruchs- und Geschmacksproben, mit denen man Berlins Geschichte und Entwicklung hautnah erleben konnte.Im Anschluss hatte der Kurs eine Führung names "Klimawandelfolgen in Ozeanien" in den Ethnologische Sammlungen. Hier wurden uns zahlreiche jahrhundertealte hochseetüchtige Schiffe, Segelboote von der Insel Luf und Utensilien damaliger Stämme der Südseeinseln gezeigt. Darauffolgend konnte jeder anhand von IPads animierte 3D-Illustrationen zu klimatischen Veränderungen und Folgen an diesen Orten sehen und sich außerdem kurze Videoclips von Bewohnern und deren Bedrohung ansehen. Es war erschreckend zu erkennen, wie viele Völker aufgrund des hauptsächlich von der westlichen Welt verursachten Klimawandels ihre Existenz drohen zu verlieren und sämtliche Kulturen zu Grunde gehen könnten.Die Exkursion war also besonders facettenreich: lehrreich währned der Führung und spaßhaft mit dem Abschluss auf dem Weihnachtsmarkt!
Johanna, Q3

Verfilmung von Augen in der Großstadt von Kurt Tucholsky, 11/23

Mitte November ist die 9d mit ihrem Deutsch Lehrer Philipp Sawallisch zum S-Bahnhof Grunewald
gefahren, um dort das Gedicht "Augen in der Großstadt" von Kurt Tucholsky zu verfilmen.
Mit Ideen, Freude, Energie und Regenschirm waren die Schülerinnen und Schüler dabei. Sechs
gelungene Filme sind daraus entstanden und einen davon wollen wir euch hier vorstellen.

Geschichtsgrundkurs zu Besuch im Haus Bastian, 11/23

Am 14.11.2023 besuchte unser Geschichtsgrundkurs von Frau Knobelsdorf das Haus Bastian und das Alte Museum. Der Workshop startete im Haus Bastian, wo wir gemeinsam sowohl bereits Gelerntes, als auch neue Informationen zu unserem derzeitigen Thema, der Sklaverei in der Antike, bekommen und diese zusammengefasst haben. Als wir den ersten Teil des Workshops abgeschlossen hatten, führte uns der Weg in das Alte Museum, wo wir in kleine Gruppen aufgeteilt wurden und jeweils drei Aufgaben zugeteilt bekamen, die wir mit Hilfe der dort ausgestellten Objekte lösen sollten. Nachdem jede Gruppe fertig war, stellten wir uns die jeweils zugeteilten Objekte vor.

Der Ausflug hat uns sehr Spaß gemacht, da wir viel Neues über die Darstellung von Sklaven in der Kunst der griechischen Antike gelernt haben.

Elsa Schwarzer und Mateo Duric (Geschichte Q1)

Toller Erfolg beim Crosslauf, 11/23

Helene, 10a, gewinnt den Bezirksausscheid im Crosslauf der Berliner Schulen. Durch einen großartigen Endspurt konnte sie sich diesen Triumph sichern. Herzlichen Glückwunsch!!!
Eine weitere bemerkenswerte Leistung erzielte Ella, 9a. Sie wurde Vizemeisterin.
Hervorzuheben ist auch der 5. Platz von Amaru,7d, in einem Teilnehmerfeld von über 50 Läufern.
Alle 3 haben sich für das Landesfinale im März qualifiziert. So auch Kevin, 7d, Renè, 9a, Livgrete, 9d.
Herzlichen Glückwunsch!
Danke an alle, die unsere Schule würdig vertreten haben. 

K. Glaeser
FB Sport

Psychiatriegeschichte ganz nah, 11/23

Am 15.11.2023 besuchten die Psychologie-Grundkurse des dritten Semesters die Ausstellung "totgeschwiegen" in der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, die 1880 als "Städtische Irren- und Idiotenanstalt zu Dalldorf" gegründet wurde und zeitweise den Namen "Wittenauer Heilstätten" trug.
Die klar strukturierten und eindrücklich gestalteten Ausstellungsräume informieren am Beispiel der mehr als 100-jährigen Klinikgeschichte über den Umgang mit psychisch bzw psychiatrisch Erkrankten vom 19. Jahrhundert bis heute. Der Fokus liegt dabei auf den Verbrechen der NS-Zeit, in der mithilfe grausamer "Therapieverfahren", Zwangssterilisierungen und Kinder-"Euthanasie" sogenannte "erbbiologisch minderwertige" Menschen systematisch vernichtet wurden.
Besondere Einblicke in den jüngeren Klinikalltag konnte Christina Härtel geben, die ab 1982 als psychologische Psychotherapeutin in der Bonhoeffer-Klinik angestellt war und die Ausstellung maßgeblich mitgestaltet hat. Ihre intensive Forschung im Bereich der Psychiatriegeschichte sowie ihre persönliche Arbeitserfahrung machten sie zu einer spannenden Vortragenden und Gesprächspartnerin.

Fr. Kadir

Gebt Antisemitismus keine Chance! – Gedenkveranstaltung am 9. November

Zum 85 jährigen Gedenken an die Pogromnacht vom 09.11.1938 gingen auch in diesem Jahr in einem "Schweigemarsch" zahlreiche Schüler:innen, Lehrer:innen, Eltern und Gäste zum Mahnmal Gleis 17 am S-Bahnhof Grunewald. Dort fand eine Gedenkveranstaltung statt, die durch Schüler:innen des Gottfried-Keller- Gymnasiums, des Walther-Rathenau-Gymnasiums und durch Auszubildende der Polizeischule von Berlin vorbereitet und textlich vorgetragen wurde.
Ein Tagebucheintrag der jüdischen Ärztin Helga Nathorff, der von einer Schülerin vorgetragen wurde, führte gleich zu Beginn allen Anwesenden vor Augen, was die Berlinerin mit ihrer Familie in dieser Novembernacht 1938 an Antisemitismus erleben musste. (Die Familie konnte kurze Zeit nach der Pogromnacht in die USA emigrieren).
Durch weitere Textbeiträge wurde deutlich, dass konkret in Berlin auch Antisemitismus vorhanden ist und sogar zunimmt, z.B. in der Schule, im Alltag oder in der Sprache, im Denken und in Aktionen gegenüber jüdischen Einrichtungen. Aufgrund der Aktualität sei seit einigen Wochen deutlich geworden, dass man nicht gleichgültig gegenüber Antisemitismus bleiben kann, sondern dass Toleranz einzuüben und zu praktizieren sei, indem man sich andere Auffassungen und Haltungen anhört, sie erträgt, erduldet und ggf. auch aushält - das stecke hinter Toleranz und mache sie aus. Darum sei es heute um so wichtiger, ein Klima für Toleranz und Offenheit zu schaffen, - so betonten die Schüler:innen- um jüdische Identität nicht mehr aus Angst verschweigen oder verstecken zu müssen. Das Gleichheitsgebot unseres Grundgesetzes werde allerdings immer wieder angegriffen und herabgesetzt, wo Menschen antisemitisch behandelt würden. Schließlich habe jeder Mensch seinen Anteil daran und trage seinen Teil der Verantwortung, sodass Antisemitismus heute in der bundesdeutschen Gesellschaft keine Chance mehr habe.

Martina Dethloff (evang. Religionslehrerin)

Stefanie Packmohr-Herzig (kath. Religionslehrerin)

Prominente im Grunewald - ein literarisch-historischer Spaziergang des LK Deutsch/Q3, 10/23

In der Woche vom 16.10. bis zum 22.10.2023 unternahm der Deutsch Leistungskurs von Frau Dr. Vorwald einen literarisch-historischen Stadtspaziergang durch die Villenkolonie Grunewald. Anlass für diesen Spaziergang durch den Bezirk unserer Schule waren acht Vorträge zu wichtigen Persönlichkeiten, die diesen Ort prägten und auch heute noch von großer Bedeutung sind. Jeder Vortrag wurde vor dem ehemaligen Wohnhaus der jeweiligen Persönlichkeit gehalten. Darunter waren die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und die deutsche Schriftstellerin und Dichterin Else Lasker-Schüler. Hauptsächlich konzentrierten sich die Vorträge auf die Gemeinschaft der sogenannten Grunewald-Gefährten. Dazu gehören Dietrich und Klaus Bonhoeffer, Hans von Dohnanyi, Justus Delbrück und Gerhard Leibholz. Sie waren alle ehemalige Schüler unserer Schule, die als verschworene Gemeinschaft mit Courage und Überzeugung im Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime und Hitler aktiv waren. Viele von ihnen bezahlten dafür mit ihrem Leben. Auch an den Namensgeber unserer Schule, Walther Rathenau, wurde mit einem Vortrag erinnert. Walther Rathenau war ein jüdischer linksliberaler Politiker, welcher sich für den Frieden einsetzte. Aufgrund dessen wurde er im Juni 1922 von Rechtsradikalen umgebracht. Er führte Briefwechsel mit dem jüdischen Schauspieler, Publizisten und Journalisten Maximilian Harden. Dieser veröffentlichte zahlreiche politische und literarische Essays. Auch ihm galt ein Vortrag.

Dieser Exkurs war eine lehrreiche Erfahrung, denn wir lernten viel Neues und Wichtiges bezüglich der Geschichte dieses Bezirks und unserer Schule. Zudem ist es wichtig, an die Geschichten und Taten dieser Persönlichkeiten zu erinnern und diese zu bewahren.

Elaia Barz (LK Deutsch/Q3)

Neuigkeiten aus Sri Lanka, 10/23

Ich freue mich sehr, hier mitteilen zu können, dass beim Schulfest wieder sehr viel Geld für die Kinder in Sri Lanka gespendet wurden - 2340€!!!
Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.
Das Geld wird von der Schule dringend benötigt. Der Staat leistet keine Unterstützung. Allein der Schulbus kostet 20€ am Tag. Die engagierten Kolleginnen arbeiten praktisch ehrenamtlich und erhalten nur etwa 30€ im Monat. Die Inflation verteuert die Lebensmittelpreise leider immer noch.
Nochmals vielen Dank für das Engagement der Klassen, der Lehrkräfte und der Eltern.
Wer weitere Informationen wünscht, spricht mich gerne an.
K.Glaeser

Heart Global am WRG, 09/23

Am 25. September 2023 um 12:30 Uhr war es endlich wieder so weit:

26 junge Talente aus unterschiedlichen Ländern waren da, um mit 180 Schüler_innen des Walther-Rathenau-Gymnasiums und der Carl-Orff-Grundschule an drei Workshoptagen eine kleine Show mit Gesang und Tanz vorzubereiten.

Das Besondere: Niemand braucht Vorkenntnisse – alle Menschen zwischen 10 und 18 Jahren können dabei sein. Denn es geht nicht darum, perfekt zu performen, sondern um den Gemeinschaftsgeist. Es geht darum, sich einzulassen auf neue Erfahrungen. Es geht darum, zu erleben, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, die trägt und ungeahnte Kräfte freisetzt.

Heart Global,ehemals Young Americans,waren zuletzt 2017 bei uns. Ihr neuer Name ist Programm: "Unsere Workshops inspirieren, begeistern, schaffen Perspektiven, schenken Tatkraft." https://de.heartglobal.org/eu

Hier die Reaktion eines Schülers am Ende des Projekts:

Ich bin Maxim und möchte jetzt noch etwas Wichtiges sagen. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir in den vergangenen Tagen unfassbar viel Spaß hatten und ganz besondere Erfahrungen gesammelt haben. Eine so überwältigend positive Stimmung wie in den letzten Tagen habe ich bisher an dieser Schule noch nicht gesehen und wir alle wurden von ihr mitgerissen. Wir sind uns alle jahrgangsübergreifend nähergekommen und dafür möchte ich mich bedanken: Zuerst bei Frau Stöcker, denn sie hat das Projekt für uns organisiert. Und dann bei den Coaches von Heart Global, die uns mit einem unglaublichen Engagement inspiriert, motiviert und weitergebildet haben. Viele von uns konnten – Dank Heart Global – aus ihrer Komfortzone herauskommen und ein unvergessliches Erlebnis haben. Lasst uns diese gute Stimmung auch in den nächsten Wochen in unsere Schule und in die Welt weitertragen. Vielen Dank!

Eindrücke von den Projekttagen:

Ankunft der Heart Global und erste Proben in der Schule:

Proben in der Gretel-Bergmann-Sporthalle (Auftrittsort)

der Auftritt:

Bericht: Frau Körting-Dornieden, Fotos: Frau Stöcker, Herr Rößner

Auf Spurensuche im Alten Museum, 09/23

Am 20.09.2023 besuchten wir als Geschichtsgrundkurs mit Herrn Fooß einen Workshop im Haus Bastian. Im ersten Teil unseres Workshops haben wir Informationen über unser derzeitiges Thema in Geschichte, der Sklaverei in der Antike, gesammelt ,erfuhren aber auch neue Dinge, die uns vorher nicht bewusst waren. Hier wurden auch aktuelle Formen von Sklaverei behandelt. Im zweiten Teil besuchten wir das Alte Museum, welches durch die zentrale Lage in zwei Minuten zu erreichen war. Im Museum angekommen erhielten wir in kleinen Gruppen Aufgaben, welche wir beispielsweise mithilfe von Statuen im Museum lösen mussten. Es war ein sehr gelungener Ausflug mit vielen neuen Erkenntnissen und einem besonderen Einblick in das Alte Museum.

Julia Kaspar (Grundkurs Geschichte 1. Semester)

Eindrücke vom Schulfest am 28.09.2023

Jedes Jahr feiert die Schule Ende September anlässlich des Geburtstages von Walther Rathenau am 29. September das Schulfest. Bei spätsommerlichem Wetter haben wir einen Tag vorher das Schulfest auf dem Hof gefeiert, auf dem es vieles zu entdecken gab. Die Schülerinnen und Schüler (und vermutlich auch etliche Eltern im Hintergrund) bereiteten Kulinarisches aus aller Welt vor, was dann zu Gunsten des Sri-Lanka-Charity-Projekts angeboten worden ist. Darüberhinaus gab es eine Fotoausstellung, es konnte Schach gespielt werden und diverse Projekte des Walther-Rathenau-Gymnasiums (A Bleistift for Everyone, die Schülerzeitung Shyft, der Förderverein u.a.) stellten sich vor. Traditionell fand auch ein Sponsorenlauf statt, um die Partnerschule auf Sri Lanka zu unterstützen. Sobald alle Gelder ausgezählt sind, informieren wir hier natürlich auch, wieviel Geld zusammengekommen ist. Bereits jetzt möchten wir uns jedoch schon bei allen für den Einsatz bedanken!

Wir freuen uns, dass auch viele Eltern und Ehemalige zum Fest gekommen sind und die Möglichkeit für einen gemeinsamen Austausch wahrgenommen haben.

A. Rößner, Öffentlichkeitsbeauftragter

Die Klasse 7b bei der Kranzniederlegung für Walther Rathenau am Gedenkstein in der Königsallee, 09/23

Stefan Fooß, Klassenleitung 7b

Kennenlernfahrt der 7. Klassen: 

Ein Bericht von Ceyda, Naz und Julia aus der 7a, 09/23

Am 18.09.2023 trafen sich die vier 7. Klassen des WRGs um 8:30 Uhr vor der Schule, um auf Klassenfahrt zum Werbellinsee zu fahren. Nach anderthalb Stunden kamen wir endlich an der Jugendherberge an.

Noch bevor wir unser Haus bezogen, erkundeten wir das große Gelände und spielten am Strand. Dann richteten wir uns ein: Alle bekamen Zwei- oder Dreibettzimmer, das war sehr gemütlich. Inzwischen waren wir hungrig geworden, da kam das Mittagessen gerade richtig. Wir begaben uns zu einer der Mensen der Jugendherberge, wo es ein großes Buffet mit Salaten und Nachtisch sowie ein warmes Gericht für uns gab.

Am Nachmittag wurden unterschiedliche Aktivitäten angeboten: Spiele, Floßbau und eine Rallye, außerdem durften wir auch baden gehen.

Zum Start mit der Rallye trafen wir uns an der Rezeption, wo wir uns in mehrere Gruppen aufteilten und pro Gruppe ein kleines Heft mit 13 Aufgaben erhielten, die wir in ungefähr zwei Stunden erledigen sollten. Dabei haben wir sehr viel über die Gegend gelernt und auch viel Spaß gehabt. Unserer Gruppe hat es besonders gefallen, dass wir beim Aufgabenlösen Hilfe von zwei kleinen Bewohnern des Dorfes bekommen hatten, die uns auch mit Getränken und Essen versorgten.

Am Abend des ersten Tages ging es dann mit allen 90 Kindern los auf eine Nachtwanderung. Unser Weg führte uns an der Grenze des Geländes zwischen Wald und See entlang. Es gab kein Licht, aber einige Kinder hatten Taschenlampen dabei.

Unterwegs erschreckten wir uns gegenseitig, das war sehr spannend und lustig.

Am Morgen des zweiten Tages weckte uns Herr Zingler mit einem Lied. Nach dem Frühstück ging es gleich an den See, wo wir ein Floß bauen sollten. Dazu holten wir uns Tonnen aus Plastik, Bambusstöcker und einige Schüre. Es war schwierig, ein festes Floß zu bauen, auf dem wir tatsächlich auch fahren konnten. Obendrein war es sehr windig und das Wasser des Sees daher sehr unruhig. Doch fast alle Gruppen haben es geschafft. Das Floßbauen hat Spaß gemacht, nur taten unsere Hände etwas weh vom vielen Knotenmachen.

Am Abend gab es zwei Angebote für uns. Einige Kinder gingen mit Herrn Stockebrand ins Kino, um den Mario-Film zu gucken. Die meisten Kinder entschieden sich aber dafür, am Lagerfeuer zu bleiben. Hier konnte man sich unterhalten und auch singen. Herr Zingler spielte dazu auf der Gitarre. Uns hat es gut gefallen, dass wir uns zwischen Kino und Lagerfeuer entscheiden durften und dass wieder alle vier Klassen zusammen waren. Der Abend ging leider sehr schnell vorbei und damit auch schon fast unsere Zeit am Werbellinsee, denn unsere Busse holten uns bereits am nächsten Vormittag wieder ab.

Die Kennenlernfahrt war sehr schön. Wir haben viele neue Freunde gefunden und sind von den drei tollen Tagen richtig ausgepowert zurückgekehrt.

Latein-Grundkurs beim Lateintag an der Universität Potsdam, 09/23

Der Latein-Grundkurs hat am Freitag den 22.09.2023 mit Frau Knobelsdorf am Lateintag an der Universität Potsdam teilgenommen. Zuerst durften wir einer Vorlesung beiwohnen über die "Veränderung der Umwelt durch die Menschen- antike und moderne Perspektiven". Dazu gab es zwei Impulsvorträge und danach einePodiumsdiskussion. Im Mittelpunkt standen hier neue Forschungsergebnisse, die sich aus der Kooperation der Archäologie mit der Geologie ergeben haben.

Nach der Mittagspause haben wir an einem Seminar über "Römische Villen - Ruheoase oder dekadente Umweltbeherrschung" teilgenommen.

Der Tag hat uns einen interessanten Einblick in den Uni Ablauf eines Latein-Studenten gegeben und wir konnten neue Eindrücke der antiken römischen Zivilisation bekommen.

Luise Möbius & Karlotta Krogmann


Spendenaufruf, 09/23

Auch in diesem Schuljahr hat die Schulkonferenz beschlossen, dass alle Einnahmen des Schulfestes dem Charity Projekt Sri Lanka zukommen werden. Eine wichtige Unterstützung für diese Schule.
Falls Sie therapeutische Materialien, wie Knautschbälle oder einen Hüpfball spenden können, wäre das großartig.
Informationen über dieses Projekt erhalten Sie selbstverständlich am Donnerstag beim Hoffest oder auf unserer Homepage:
https://www.wrg-berlin.de/charity-projekt-sri-lanka/
Sprechen Sie mich gerne an.

K. Glaeser

Exkursion des Chemie-LK ins Klärwerk Ruhleben, 09/23

Unser Besuch am 13.09.2023 umfasste einen theoretischen Teil über die Aufgaben des Klärwerks und einen Rundgang vorbei an den wichtigsten Reinigungsstufen. Pro Tag werden vor Ort um die 247.500 Kubikmeter Wasser gereinigt, je nach Wetterlage. 

Uns wurden unter anderem die Vorklärbecken gezeigt, in denen der Schlamm in die Schlammtrichter geschoben wird. Eine Aufgabe des Klärwerks besteht auch darin, den gesammelten Schlamm zu verbrennen. Dies geschieht bei 850 °C und auch diesen Arbeitsschritt bekamen wir zu Gesicht. Mit der Schlammverbrennung erzeugt das Klärwerk seinen eigenen Strom. Auf dem Dach der Anlage konnten wir einen Eindruck über die Größe des Geländes gewinnen. Mit viel Ausblick im Hintergrund sind auch die besten Fotos mit den stylischen gelben Helmen entstanden :).

LK Chemie, Leitung: Frau Riens

Wandertag der 8b: Barfußpark, 09/23

Nachdem wir angekommen sind, zogen wir unsere Schuhe aus und konnten uns ins Abenteuer stürzen. Es gab mehrere Wege mit verschiedenen Belägen, wie z.B. Schlamm, Glasscherben und Steinen, die wir durchqueren mussten.

Es gab unterschiedliche Parcours, die in verschiedenen Farben unterteilt waren. Unsere Lieblingsroute war die blaue Route, weil sie viele unterschiedliche und spaßige Hindernisse beinhaltete.

Als wir alle Routen überwunden haben, waren wir alle erschöpft und müde, aber es hat sich gelohnt, weil wir gemeinsam eine tolle Erinnerung aufgebaut haben.

Liebe Grüße 8b, 14.09.2023

Zu Besuch beim Bundespräsidenten, 09/23

Nachdem das Bürgerfest im letzten Jahr aufgrund eines heftigen Starkregens bedauerlicherweise abgesagt werden musste, wurden einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule erneut eingeladen. Herr Steinmeier begrüßte uns bei strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen Himmel herzlich. Er erinnerte an jene, die täglich daran arbeiten, unsere Gesellschaft ein Stückchen besser zu machen - oft ohne die Anerkennung, und manchmal sogar mit Anfeindungen oder Angriffen konfrontiert.
Besonders hervorgehoben hat er eine Lehrerin und einen Lehrer aus Burg im Spreewald, die rechtsextremistische Symbole an ihrer Schule öffentlich gemacht haben. Diese Pädagogen wurden beschimpft und bedroht, vor allem online, bis sie und ihre Familien es an ihrer Schule und in ihrer Stadt nicht mehr ausgehalten haben. Beide waren ebenfalls anwesend. Ebenso präsent war eine engagierte Stadtschulsprecherin aus Hessen, die sich in ihrer Heimatstadt gegen Alltagsrassismus und die Diskriminierung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzt.
Diese beeindruckenden Geschichten verdeutlichen, wie wichtig unsere Bemühungen sind, Demokratie in der Schule zu fördern. Denn sie bildet den Grundstein für eine Gesellschaft, in der jeder eine Stimme und gleiche Chancen hat, unabhängig von ihrer Herkunft. Genau In einer Zeit, in der der Einsatz für unsere Werte wichtiger denn je ist, erinnert uns Herr Steinmeier daran, dass jeder von uns einen Beitrag leisten kann, um unsere Gesellschaft jeden Tag ein Stückchen besser zu machen.

Rojin Namer, Abiturientin 2023

Beiträge von Schülern unserer Schule in der Berliner Zeitung, 07/23

Ulrich Kämmerlings und Ludwig Sohn berichten in ihren Artikeln in der Berliner Zeitung von ihrem langen Weg zur Schule und dem Abenteuer Öffentlicher Nahverkehr in Berlin


9b zu Besuch im Abgeordnetenhaus anlässlich des Israel-Tages, 07/23

Die 9b besuchte am 11.7.23 den Israel Tag im Abgeordnetenhaus Berlin. Neben diversen Workshops, wie unter anderem Kraf Maga und Hummus-Zubereitung, fand an diesem Tag eine Ehrung eines Gerechten unter den Völkern statt. 

Die Schirmherrschaft des Israeltages hatten der Botschafter des Staates Israels, Herrn Ron Prosor und die Vorsitzende des Abgeordnetenhaus, Frau Cornelia Seibeld, inne.

Irish Hirshtal, Klassenleitung 9b

7b zu Besuch in der Synagoge in der Pestalozzistraße, 06/23

Die Klasse 7b grüsst aus der Synagoge Pestalozzistrasse und dankt Herrn Schlaks, der den Besuch am 29.06.23 möglich gemacht hat. 

Manuela Ambrosi, Ethik 

Martina Dethloff, ev. Religion

8b zu Gast beim Forum Transnationale Studien, 07/23

Am Donnerstag dem 29 Juni erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b unseres Gymnasiums die außergewöhnliche Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit des Forschungsnetzwerks "Prisma Ukraïna" zu bekommen.

Bei dem unserer Schule benachbarten Forum Transnationale Studien erklärte sich die Soziologin Viktoriya Sereda bereit, unserer Klasse einen Workshop anzubieten. Thematisiert wurden Auswirkungen von Krieg, Vertreibung und Migration und deren Auswirkungen auf das Gedächtnis, die Geschichte und das Zugehörigkeitsgefühl der Menschen. Da unsere Klasse unglaublich multikulturell ist, war es besonders interessant, die Erlebnisse von Mitschülerinnen und Mitschülern und ihren Familien und Freunden zu hören und zu verarbeiten. Durch den Workshop erfuhren wir viel Neues über Binnenwanderung, Immigration und über die internen Probleme, mit denen Auswanderer jeden Tag zu kämpfen haben.

Dieser Workshop war eine erstklassige Möglichkeit, das Zusammenleben und die Veränderungen der Menschen und ihrer Nationen im Laufe der Jahre wahrzunehmen und zu verstehen, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu diskutieren.

Von unserer Seite möchten wir uns ganz herzlich bei dem Team des Forum Transregionale Studien für diese äußerst aufschlussreiche und einzigartige Erfahrung bedanken und allen anderen Schülern raten, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen.

Polina 8b
Polina, 8b

Sommerkonzert, 07/23

nach einer intensiven Probenwoche fand am 06.07.23 das Sommerkonzert statt. Annett und Jonas aus dem 11. Jahrgang leiteten durch den Abend und die musikalische Reise von Klassik bis zu Pop. Wir freuen uns, dass so viele Schülerinnen und Schüler die Gegelenheit genutzt haben, ihr Talent in der vollen Aula zu zeigen. Hier ein paar Impressionen von der Probenwoche und dem Konzert:


Wir gratulieren dem Abiturjahrgang 2022/23 zum erfolgreich bestandenem Abitur! 07/23

Zu Besuch beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am Jugendpressetag, 06/23

Maxim Rzychon (Shyft) berichtet vom Treffen einiger Jungredakteure aus ganz Deutschland mit Svenja Schulze, der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Nikolai Fichtner, dem Pressesprecher des BMZ am 09.12.22.

Lest seinen Bericht in unserem Blog.

Bildquelle: Felix Zahn/photothek.de

So sehen Sieger aus! 06/23

Auch in diesem Jahr konnte unser Schwimm-Team beim traditionellen Langstrecken-Schwimmen "Rund um Scharfenberg" überzeugen.
Wir gratulieren unseren Siegern Faddey (7c) und Paul (9a) und unserem Vizemeister Jonas (7a). Knapp am Podest vorbei schwammen Louie (7a) mit einem 4. Platz, Maya (9a) mit einem 5. und Leona (8b) mit einem 6. Platz. Was für ein großartiges Ergebnis!
Danke an Frau Baromenskaya und Victor (2. Semester) für die tolle Unterstützung.

K.Glaeser
FB Sport

Kranzniederlegung zur Ehrung Walther Rathenaus, 06/23

Am 24. Juni 2023 jährte sich der Tag der Ermordung von Walther Rathenau zum 101. Mal. Die Ehre, aus diesem Anlass ein Gesteck am Mahnmal für das Attentat in der Koenigsallee niederzulegen, kam in diesem Jahr den Schülerinnen und Schülern der 7a in Begleitung ihres Klassenleiters zu.

S. Knobelsdorf

Die neue Shyft ist da, 06/23

Freut euch auf eine sehr abwechslungsreiche Zeitung - so vielfältig wie unser neues Team des Begabungskurses. Der Verkauf findet beim Sommerkonzert statt und nach der Abiturverleihung.

Geschichtsgrundkurs im Schloss Sanssouci, 06/23

Am 22.06.23 waren wir, der Geschichte-Grundkurs (Q2), mit Frau Werhahn in Potsdam am Neuen Palais. Wir haben das Schloss besucht und uns auch die inneren prächtigen Festsäle angeguckt wie auch z.B. die großartigen Galerien und mehr.
Durch die Führung vor Ort haben wir mehr über die Preußische Geschichte gelernt. Der Bau des Schlosses wurde unter Führung von Friedrich dem Großen nachdem Siebenjährigen Krieg innerhalb von 6 Jahren 1769 fertiggestellt.
Bevor wir nachhause gingen, sind wir noch etwas spazieren gegangen und haben uns das Schloss Sanssouci zusätzlich auch angeguckt!

Hamza, Q2

Seminarkurs vor dem Greenscreen, 06/23

Am Montag, den 19.06.2023, arbeiteten wir Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses weiter an unserem Memory-Lanes Projekt von Centropa. Wir erinnern daran, dass wir als Kurs, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Serbien und Polen im November 2022 mehrere Tage in Krakau verbracht haben, um uns auf die Spuren jüdischer Biographien zu begeben. Heute traf sich der Kurs in Kreuzberg im Kunstraum Bethanien, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, ein Green Screen Studio zur Verbesserung der vom Kurs entworfenen und produzierten Videos über Rosa Rosenstein zu nutzen. Wie sich herausstellte, ist es ziemlich schwierig, selbst einen kurzen Dokumentarfilm zu drehen, und es erfordert viel Kreativität und Durchhaltevermögen. Wir Schülerinnen und Schüler danken Frau Poche und allen Menschen von Centropa und Dagesh, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Na ja, mal sehen, was uns am Ende erwartet!

Diana Bitbunova, Q2

Capture the Flag Schul-Sportturnier, 06/23

Am Freitag, den 16.06.2023 fand das Capture the Flag Schul-Sportturnier statt, welches von der SV organisiert wurde.
Die 8a hat sich im 8. Jahrgang den Sieg gesichert, nachdem sie auch gegen den Gewinner des 7. Jahrgangs (7b) gewonnen haben!
Auch die 9c hat sich den 1. Platz im 9. Jahrgang verdient, wie auch die 10a im 10. Jahrgang.
Hiermit gratulieren wir der 7b, der 8a, der 9c und der 10a als Gewinner des jeweils eigenen Jahrgangs im Capture the Flag Turnier 2023.
Wir bedanken uns bei den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, allen mithelfenden Personen und vor allem den Schiedsrichtern, welche mit viel Leidenschaft dabei waren.
Außerdem bedanken wir uns auch beim Förderverein, welcher die Kosten von 3x 100€ für die Fußballbälle übernommen hat, um diese als Preise an die Gewinnerklassen geben zu können.

Hamza, 11. Jahrgang

Die Segel AG macht den Wannsee unsicher, 05/23

Seit der ersten Schulwoche nach den Osterferien findet unter der Leitung von Herrn Krüger wieder die Segel AG auf dem Wannsee statt. In Kooperation mit der Segelschule Hering erhalten unsere Schülerinnen und Schüler so die Möglichkeit, das Segeln zu erlernen. Der Kurs findet wöchentlich statt und läuft bis zu den Herbstferien. Hier ein paar Impressionen:

Vizemeisterinnen beim Landesfinale, 05/23


Die Mädchen der 9. Klasse sind 2. Beste von Berlin. Sie sicherten sich mit couragierten Läufen in der 3x800m-Staffel einen hervorragenden 2. Platz beim Berliner Landesfinale der Langstaffeln. Herzlichen Glückwunsch!!

(KLB, Fachbereich Sport)

Erfolgreicher Bezirksstaffeltag, 05/23

Unsere Staffelläufer*innen sind spitze im Bezirk! Gold, Gold, Silber und Bronze für das WRG. Die Mädchen der 9. Klassen gewannen gleich beide Wettbewerbe: sowohl die Sprint- als auch die Langstaffel!

Herzlichen Glückwunsch an alle Läufer*innen für den tollen Erfolg!

2x Gold für die Mädchen der 9. Klasse über 4x100m und 3x800m, 1x Silber für die Jungen der 10. Klasse über 4x100m, 1x Bronze für die Mädchen im Wettbewerb der 10. Klasse über 3x800m

CES/ KLB (FB Sport)

Finale Crosslauf der Berliner Schulen, 03/23

Alle Schülerinnen und Schüler, die sich beim Bezirksausscheid letzten Oktober qualifiziert haben, waren dabei. Alle haben ihr Bestes gegeben. Danke, dass ihr unsere Schule würdig vertreten habt: Stella, Alina, Matteo, Felix, Leo, Efe, Emilio, René und Alicia.

Herausragend war wieder Helene, die als 4. in ihrem Lauf mit über 40 Teilnehmerinnen nur knapp das Podest verpasste.

K. Glaeser, FB Sport

Voller Erfolg beim Schwimmwettkampf, 03/23

Paul (9a) gewinnt beim Schwimmwettkampf der Berliner Oberschulen die 50m Freistil - was für ein großartiger Erfolg!
Unser Team hat in der Gesamtwertung von 13 teilnehmenden Schulen einen beachtlichen 7. Platz belegt. Glückwunsch an Lena, Laura, Maya,Fiorella, Nejla, Faddey, Loui, Kenan und Paul. Danke auch in Viktor aus dem 2. Semester für seine tatkräftige Unterstützung. Wir suchen weiterhin Nachwuchs!

P.S. Ich soll unbedingt noch schreiben, dass wir die Arschbomben-Meisterschaft am Ende souverän gewonnen haben. 😉

K. Glaeser
FB Sport

Course trip to London (12.03.2023 – 17.03.2023) with Mr. Stockebrand and Ms. Riens, 03/23

in Shoreditch
in Shoreditch
vor dem Buckingham Palace
vor dem Buckingham Palace

On Sunday evening we departed towards London by bus. After we had driven through Belgium, the Netherlands and France we went aboard a ferry at Dunkirk which brought us across the English Channel to Dover. After a relatively short bus drive we arrived at the Dolphin Hotel in London. Shortly after that our journey continued and we walked through Hyde Park, visited the magnificent Buckingham Palace, the giant Westminster Cathedral and Big Ben. Lastly we visited the busy Trafalgar Square with its many shops and big shining lights. After that we had some free time and could explore the city on our own until 11:30 pm which was the time to be at the hotel.

Breakfast was served from 07:15 until 07:45am. The next day at 11:30 am we went on a street art tour in Shoreditch which showed us wonderful pieces of art while also conveying deep messages and absorbing stories about culture, communities or sometimes just the artists' personality. In the afternoon we visited the British Museum which had lots of interesting exhibitions and showed the history of many cultures around the world. On the third day we visited the famous Tower of London and went on tour guided by a Yeoman Warder, who are the guards of the Tower of London. On this tour we were told many interesting, bizarre and scary stories around the history of the Tower of London. After that we visited the Millenium Bridge and walked along the shore of the River Thames which flows through London. There we found bones and metal pieces, which were among the many items that had been washed up on the river's shores over time. The bus that had brought us to London was also used to drive us to the many attractions we visited. On Thursday we packed our luggage and after a last period of free time we departed from London and started our long drive home.

We arrived in Berlin on Friday morning. Although very exhausted from the exciting past days we were happy about the unforgettable memories we made.

Die 9 a grüßt von der Klassenfahrt aus Husum, 03/23

Nach einer turbulenten Anreise mit der Deutschen Bahn, die am Ende dann leider doch im Bus ihr Ende fand, erkundet die 9a seit Montag Husum und Umgebung. Auf einer Deichwanderung wurden uns die Besonderheiten des Wattenmeeres bei Hagel und Schneegestöber erläutert, und anschließend erfuhren wir von den literarischen Vermächtnissen Theodor Storms. Auf einer Führung durch eines seiner ehemaligen Wohnhäuser erfuhren wir von seinen literarischen Erfolgen und von seinem turbulenten Liebesleben. Teilweise hat das Eine wohl auch mit dem Anderen zu tun. Heute ging es dann nach Flensburg und morgen wartet die Insel Pellworm auf uns. Wir senden Grüße nach Berlin.

Die Klasse 9a

Treffen mit dem Deutsche Bahn Chef, 03/23

Am 6. März wurden der Grund- und Leistungskurs Geografie im Rahmen des Generation Bahn Projekts in das Skydeck Berlin eingeladen. Das Skydeck gilt als Innovationsschmiede des Tochterunternehmens DB Systel. Sie beschäftigt sich mit der IT und Digitalisierung der Deutschen Bahn.
Nach unserer Ankunft wurden wir mit einem Frühstücksbuffet empfangen. Gestärkt trafen wir den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Richard Lutz. Zur Auflockerung präsentierten wir ein paar Memes zur Deutschen Bahn, welche die Kurse vorbereitet hatten, bevor es in eine heiße Diskussion und Fragerunde ging. Die Influencerin Georgia Cavallo war ebenfalls anwesend und vertrat ihre Community mit kontroversen Fragen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Unzuverlässigkeit der Bahn und die Fahrkartenpreise für Jugendliche. Im Anschluss teilten wir unsere Ideen zur Zukunftsgestaltung der Deutschen Bahn mit Richard Lutz. Wir verabschiedeten uns mit einem Gruppenfoto. Danach wurden wir durch die verschiedenen Arbeitsbereiche der DB Systel geführt. Die gelungene Veranstaltung klang bei lockerer Atmosphäre und Snacks aus.

Kenan G., 9a

Spendenaktion für die Opfer des Erdbebens in der Türkei und in Syrien, 02/23

Am 06.02.2023 kam es zu einem furchtbaren Erdbeben in der Türkei und in Syrien. Viele Menschen verloren ihr Zuhause oder sogar das Leben. Es sind mittlerweile über 50000 Opfer gezählt und die Zahl steigt, mit einem nachfolgenden kleineren Erdbeben in den letzten Tagen.
Wir trauern mit den Angehörigen um die Opfer und wollen als Schule so gut wie möglich mithelfen.
Deshalb haben sich viele SchülerInnen aus der Oberstufe zusammengeschlossen und gemeinsam beschlossen, Essen und Trinken zu verkaufen, um das eingesammelte Geld in Absprache mit der Schulkonferenz an die Organisation "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" von der ZDF an die betroffenen Regionen in der Türkei und in Syrien zu spenden.
Am 21.02 und am 22.02 haben wir in allen Pausen alles verkauft, was wir konnten, und haben am Ende stolze 655€ sammeln können.
Wir bedanken uns bei allen Mithelfenden und jedem, der etwas gekauft/ gespendet/ beigetragen hat!

Hamza Al-Khatib, Schulsprecher und Schüler der Oberstufe

Klasse 10b: Besuch der Ausstellung "Sechzehn Objekte" / 70 Jahre Yad Vashem im Paul Löbe Haus, 02/23

Die Klasse 10b hat am 13.2. die Ausstellung "Sechzehn Objekte" / 70 Jahre Yad Vashem im Paul Löbe Haus besucht.

Die Ausstellung gab uns einen tieferen Einblick in die Bemühungen von Überlebenden und ihren Angehörigen, ihre Verfolgungsgeschichten zu bewahren und den Holocaust nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wir haben dort eine Führung von der Kuratorin Frau Ruth Ur bekommen.

Alle sechzehn Objekte haben Familien oder Menschen gehört, die wegen ihrer jüdischen Abstammung im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt wurden und flüchten mussten. Wir durften auch eine Familie, deren Vorfahren flüchten mussten, persönlich kennenlernen. Die Familie hatte eine Puppenküche aus Keramik an Yad Vashem übergeben.

Alle Gegenstände sind alltägliche Objekte, wie eine Puppe, ein Tagebuch oder ein Klavier.

Das Klavier wurde damals von Deutschland nach Palästina verschifft, als die Familie fliehen musste. Sie war eine sehr musikalische Familie.

Unser Lieblingsobjekt ist ein Stück Stoff, welches von einer Flagge kommt, die von zwölf jungen Juden in zwölf Stücke geschnitten wurde. Sie nahmen sich vor die Flagge nach ihrer Flucht bei ihrer Ankunft in Israel wieder zusammen zu nähen. Leider überlebten nur drei von den Zwölfen und nur eine Person konnte ihr Stück bewahren und sogar im KZ erfolgreich verstecken. Das ist das Stück, welches in der Ausstellung liegt.

Insgesamt war die Ausstellung eine tief bewegende Erfahrung, die uns in Erinnerung bleiben wird.

Ashley, Alicia und Liel aus der 10b (Ethik/ ev. Religion)

Extrapreis "Schulgeschichte" für die Shyft - Schülerzeitung des Walther-Rathenau-Gymnasiums, 02/23


Am 8. Februar 2023 fand der 20. Berliner Schülerzeitungswettbewerb statt. Insgesamt hatten sich 49 Zeitungen an dem Wettbewerb beteiligt, aber nur wenige wurden mit einem Preis gewürdigt. Die Shyft gehörte zum dritten Mal zu den Gewinnern.

In diesem Jahr hat die Redaktion, die sich bereits 2015 gründete, eine besondere Ausgabe zur Erinnerung an Walther Rathenau eingereicht. Sie ist anlässlich seines 100. Todestages am 24. Juni 2022 entstanden.

Schülerinnen und Schüler zwischen der 8. und 11. Jahrgangsstufe hatten sich dazu intensiv mit dem Namensgeber unseres Gymnasiums auseinandergesetzt. Ihre Recherche führte sie an Erinnerungsorte unserer Schule, in unserer Stadt bis hin nach Bad Freienwalde, dem Rückzugsort Rathenaus; sie führte die jungen Redakteure zu vielfältigem Film- und Textmaterial bis in das Schularchiv und zu Rathenauexperten. Dabei entstand eine Zeitung, die nicht nur die Erinnerungsspuren Walther Rathenaus zeigt, sondern auch die unterschiedlichen Facetten dieser schillernden Persönlichkeit - den Industriellen, Schriftsteller, Maler und bedeutenden Politiker. Die Gedenkschrift gibt aber auch intime Einblicke, die sich in einem Brief des jungen Rathenau an seine Mutter offenbaren. So ist eine sehr abwechslungsreiche Zeitung entstanden, die neben den Artikeln der Redakteure Bilder, historische Dokumente und Interviews mit einem Historiker und einem Filmemacher enthält.

"Für diese umfassende Würdigung, die aufwändige Recherche und professionell gemachte Erinnerungsschrift bekommt die Schülerzeitung Shyft den Extrapreis "Schulgeschichte" des Tagesspiegels." (Margarethe Gallersdörfer, Der Tagesspiegel, 08.02.2023)

Weitere Preise der Shyft beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb

  • Extrapreis Newcomer (2016), nachzulesen hier:
  • Theaterpreis zum Thema "Theater im Blick", vergeben vom JugendKulturService (2017), nachzulesen hier.

Antje Körting-Dornieden, Fachleiterin Deutsch

Grundkurs Psychologie zu Besuch im Illuseum, 01/23

Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema "Wahrnehmung" besuchte der Grundkurs Psychologie das Illuseum in Berlin.

In der Ausstellung setzten wir uns mit vielfältigen optischen Täuschungen auseinander. Viele der Illusionen waren interaktiv, so gab es beispielsweise ganze Räume, die mit der Wahrnehmung gespielt haben. Ein Beispiel dafür ist der "Ames Raum". Dieser ist eine räumliche Installation, bei welcher es so scheint, als hätten zwei Personen einen unnatürlichen Größenunterschied. Diese Täuschung kommt zustande, indem der Raum sowie das Muster der Wände trapezförmig, die Wände nach hinten schräg und Decke und Boden geneigt sind.

Cecilia, Isalie und der GK Psychologie mit Frau Kadir

Eindrücke vom Tag der offenen Tür am 20.01.23

Grüße von der Skifahrt aus Südtirol, 01/23

Auf uns warteten sieben spannende und lehrreiche Skitage mit ganz viel Schnee. Das Wetter brachte beste Voraussetzungen mit sich und auch das leckere Essen war ein Traum. Zurückblickend war es eine unvergessliche Zeit mit einer tollen Gruppe, die wir sicherlich nie vergessen werden.

Elaia, Q2

Bild: K. Glaeser, Fachbereich Sport

Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 12/22

Der Grundkurs Geschichte war am 21.12.22 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und hat sich mit verschiedenen Aspekten zur Thematik des Widerstandes und dessen stillen Helden befasst.

Dazu haben uns zwei Historikerinnen einen Einstieg ins Thema der Weimarer Republik bis zum 2. Weltkrieg vermittelt. Anschließend wurden wir durch die biografische Ausstellung geführt, in der viele einzelne Personen, die aktiv im Widerstand beteiligt waren, vorgestellt wurden.

Liselotte Hermann, Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Georg Elser wurden besonders hervorgehoben.

Die Exkursion passte zum Thema des 3. Semester, womit der Kurs schon Vorkenntnisse hatte. Die Beschäftigung in der Gedenkstätte hat unser Wissen vertieft und gefestigt, dadurch war die Exkursion für uns als Kurs aufschlussreich.

(Carlotta u. Isa, Q3)

Besuch im Haus der Wannsee-Konferenz, 12/22

Am 06. Dezember waren wir, der Grundkurs Geschichte, in der Gedenkstätte "Haus der Wannseekonferenz" zu Besuch. In diesem Haus wurde am 20. Januar 1942 eine Konferenz abgehalten, bei der fünfzehn Vertreter des nationalsozialistischen Regimes den Holocaust planten, um das Leben von 11 Millionen Menschen zunichte zu machen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten viele Schulen aus ärmeren Bezirken die Möglichkeit, Klassenfahrten dorthin zu machen, um die Natur zu genießen. Fünfzig Jahre später, 1992, wurde das Haus als Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet, um so an die dunklen Stunden unter der Macht des Nationalsozialismus zu erinnern.

Dort angekommen, hat uns der Leiter des Workshops in der Natur empfangen, um uns über dieses geschichtsträchtige Haus zu erzählen. Er hatte viel Spaß daran, sein Wissen weiterzugeben, sodass sein "Wir machen in 30 Sekunden Pause" tatsächlich mindestens eine halbe Stunde lang dauerte. Jedoch war dies das erste Mal, dass wir als Schüler*innen gerne auf die Pause verzichtet haben, um Wissen zu erobern.

Danach haben wir uns eine Dauerausstellung im Erdgeschoss des Gebäudes angeschaut, die durch wechselnde Ausstellungen in anderen Räumen des Hauses ergänzt wurde. Abschließend bekamen wir Material zum Bearbeiten und Vorstellen. So haben wir Briefe und Bücher von Betroffenen zur Ansicht bekommen, aber auch von den wenigen Tätern, die sich dazu geäußert hatten. Das Besondere dabei waren die unterschiedlichen Perspektiven auf die Vergangenheit, wodurch wir uns intensiver mit Themen wie Kennzeichnung, Enteignung, Deportation, Ghetto und Mord beschäftigt haben, was uns allen nahegegangen ist, uns aber auch sehr geprägt hat.

Rojin Namer

11/22: Fahrt des Seminarkurses nach Krakau

From November 24 to 27 a wonderful trip to Krakow in winter took place with the Q1 Seminarkurs in order to take part at the kick off conference of the project Memory Lanes. This opportunity was provided and organized by Centropa and the Hannah Project, and supported by EVZ and the European Union. The goal of Memory Lanes is to teach young people about the importance of rememberance and inspire them to create their own ideas concerning this topic and to learn important and tragic events of the past, namely the Holocaust, in order to better understand history, draw conclusions and never repeat such fatal mistakes.

During the day and until the evening, the pupils were in the Jewish Museum, where we received and actively exchanged information - everything and always in English. There were also workshops - photography, animation, theater, film and art, where students learned a lot of important things that they will use for their work on the two-year-project. During breaks, the museum fed all classes with national dishes, introducing them to the cuisine of Poland. In the evening, we spent time walking around the fabulous city, enjoying the unusual atmosphere and delicious food. And at night, after pleasant acquaintances with other students from Germany, Poland and Serbia and after sincere conversations with each other, everyone went to bed in a cramped, but already familiar hostel in the very center of Krakow.

We all are very grateful to our teachers Ms Poche und Mr Fooß and everyone who made this project possible for us!

Diana, Q1

11/22: Zeitzeuge zu Besuch im Leistungskurs Geschichte - Bericht

"Der Geruch scheint mir besonders frisch." - Dr. Fritz Heegner betritt nach 75 Jahren zum ersten Mal wieder seine alte Schule.

Voller Erstaunen und Neugierde betritt Dr. Fritz Heegner (93) in Begleitung seiner Frau zum ersten Mal nach 75 Jahren unsere Schule. Er ist ein Zeitzeuge des Nationalsozialismus und hat sämtliche Schuljahre sowie sein Abitur 1947 an der Walther-Rathenau-Schule (damals noch Grunewald-Gymnasium) absolviert.

Am 14.11.2022 besucht er den Leistungskurs Geschichte von Frau Ambrosi und teilt Erinnerungen sowie private Einblicke in sein Leben mit uns. Fritz Heegner hat bereits im Alter von vier Jahren sensible und tragische Beobachtungen in Verbindung des Nationalsozialismus machen müssen, doch haben ihn die Werte, die sein Vater ihm beibrachte, Mut, Vorsicht und ein starkes Selbstwertgefühl, auch in solchen Situationen gestärkt.

Fritz Heegners Schullaufbahn verlief aufgrund seiner Abstammung alles andere als reibungslos, denn er galt als "Mischling" (Mutter Jüdin und Vater "Arier"). Erfahrungen, wie das absichtliche Ignorieren sowie andauernde Peinigungen durch Lehrer, gehörten für ihn zur Tagesordnung. Schüler Heegner sei in den Augen der Lehrer "ein hoffnungsloser Fall" und "undiszipliniert". Mit 14 Jahren wurde er abrupt von der Schule geschmissen, in diesem Alter endete die Schulpflicht für Juden zu damaligen Zeiten. Und doch, trotz aller negativen Erlebnisse und vermeintlicher "Undisziplinierung", beschließt Fritz Heegner, in der Nachkriegszeit an diese Schule (nun mit neuen Lehrkräften) zurückzukehren, um sein Abitur abzulegen (1947).

Nachdem er dies schließlich getan hat, geht er davon aus, er sage der Schule endgültig auf Wiedersehen. Doch nun führt sein Weg ein zweites Mal hierher zurück. Warum? "Es gibt niemanden mehr, ich bin der Letzte", erklärt er. Die Schule habe sich nach seinem letzten Besuch stark verändert, insbesondere der Geruch - diesen nimmt er als besonders frisch wahr.

Eine außergewöhnliche, rührende und lehrreiche Geschichtsstunde. Danke, Herr Dr. Heegner, dass Sie die Reise von München nach Berlin angetreten haben, um mit uns Ihre bewegenden Erfahrungen zu teilen.

Laila Schmuck, 3. Semester

11/22: Exkursion des PW-Leistungskurses Q1

Am 11. November 2022 haben wir als Politik-Leistungskurs den Deutschen Bundestag in Berlin besucht. Wir haben uns am Freitag morgen um 8.15 Uhr vor dem Bundestag getroffen, wo wir von einem Mitarbeiter von Herrn Michael Müller abgeholt wurden, der uns den Tag über durch den Bundestag geführt hat.

Sobald wir die Sicherheitskontrollen passiert hatten, waren wir im Bundestag. Zuerst konnten wir auf der Zuhörertribüne Platz nehmen, von wo aus wir eine Plenarsitzung mitverfolgen konnten. In der Sitzung ging es um einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Atomgesetzes in Deutschland. Bei der Sitzung konnten wir den Abgeordneten aus den unterschiedlichen Fraktionen bei ihren Ansprachen zuhören. Alle von ihnen hatten eine Redezeit von drei bis fünf Minuten. Es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Reden der einzelnen Personen aufgebaut waren, sowie auch die Reaktionen auf diese zu beobachten. Nach ungefähr fünfzig Minuten mussten wir dann leider schon die Sitzung verlassen, da bereits andere Besuchergruppen darauf warteten, zuschauen zu dürfen.

Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, den ehemaligen Bürgermeister Berlins und jetzigen Bundestagsabgeordneten Michael Müller zu treffen. In dem Gespräch konnten wir politische sowie aber auch privaten Fragen stellen. Er ist auf all unsere Fragen sehr gut eingegangen und so konnten wir durch ihn einiges über das Leben eines Politikers erfahren, das uns bis dato noch nicht bewusst war. Besonders über wichtige und aktuelle Themen wie den Russland-Ukraine-Konflikt und den Umweltschutz haben wir uns viel mit ihm unterhalten und er hat uns ausführliche Antworten gegeben. Nach einer halben Stunde war das Gespräch vorbei, da Herr Müller noch an der Abstimmung zum Atomgesetz teilnehmen musste. Jedoch hatten wir noch die Chance, ein Gruppenfoto mit ihm zu machen. Des Weiteren bekamen wir alle eine Stofftasche sowie einen Button mit dem Logo des Bundestages als Andenken geschenkt.

Nach dem Gespräch haben wir die Kuppel des Reichstags besichtigt, von wo aus wir über die gesamte Stadt schauen konnten. Zum Abschluss waren wir noch zu einem kleinen Imbiss im Paul-Löbe-Haus eingeladen.

Text: Cecilia Tröder da Silva und Emil Senft (1. Semester)

11/22: Unser Bega-Kurs Kriminalität im Gespräch mit den Polizeibeamten auf dem Alexanderplatz


11/22: Schweigemarsch und Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht am 09.11.1938

An diesem 9. November konnten der Schweigemarsch und die Gedenkveranstaltung endlich wieder in vollem Umfang stattfinden.

Liel Bratislava, Mateo Duric, Noah Gross und Leonie Fance haben für das Walther-Rathenau-Gymnasium gesprochen. Sie betonten, wie wichtig das Erinnern an die grausamen Schicksale der jüdischen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus ist. Sich immer wieder zu vergegenwärtigen wozu Menschen fähig sind, wenn sie Macht haben und Hass gegenüber jüdischen Menschen säen und verbreiten können, halten sie für absolut wichtig.

Deshalb kann es keine Toleranz gegenüber antisemitischen Äußerungen und Taten geben.

Dies zog sich als roter Faden auch durch die Reden der Schüler:innen vom Gottfried Keller Gymnasium und der Berliner Polizeischule. Die Sprecherin der Polizeischule wies dabei noch einmal auf die ganz besondere Verantwortung, die Polizist:innen in unserer Stadt und unserem Land haben hin.

Noah Gross sprach zum Abschluss der Feier das El male rachamim und das Kaddisch auf Hebräisch.

Martina Dethloff, ev. Religion

11/22: Exkursion LK Biologie

Besuch des Gentechniklabors im Institut der Pflanzenphysiologie der Freien Universität Berlin - LK-Biologie / 3.Semester

10/22: Die 10a grüßt aus der Hamburger Hafencity - auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.

10/22: Bericht zu den BEGA Kursen von der Shyft

10/22: Spendenübergabe Sri Lanka 

Dank der vielen Spenden und des großen Engagements aller Klassen und Lehrkräfte, konnte ich im Oktober 1980€ der Schule in Sri Lanka übergeben. Eine wirklich große Hilfe. Die Teuerung in Sri Lanka liegt bei über 70%. Es ist kaum Geld für das Benzin für den Schulbus vorhanden. Folglich können die Kinder nur 2x in der Woche in die Schule kommen. Eine schwierige Situation für die Eltern, da die Förderung dieser Kinder nun stark eingeschränkt ist.Dank unserer Spenden, kann die Schule nun wieder an mehr Tagen in der Woche öffnen. Alle sind sehr dankbar. Man betet für uns. Die Schulleitung hat uns einen Brief geschrieben.
Wer weitere Informationen wünscht, spricht mich gerne an.


K. Glaeser

09/22: Gedenken an Walther Rathenau

Anlässlich des Geburtstages von Walther Rathenau legte die Klasse 7b am 29. September 2022 einen Kranz am Gedenkstein in der Koenigsallee nieder.


K. Glaeser (Klassenlehrerin)

09/22: Helene wird Vizemeisterin im Crosslauf

Beim Bezirksausscheid des Schulcrosslaufes im Oktober konnte unsere Schule ein tolles Teamresultat erzielen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Helene, 9a mit einem 2. Platz und René, 8a mit einem 4. Platz.
Die Teilnehmerfelder waren wie immer recht groß. Trotzdem konnten sich fast alle Läuferinnen und Läufer unserer Schule für das Landesfinale qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch.


K. Glaeser (FB Sport)

10/22: WIR sind Bezirksmeister im Fußball

Am Dienstag, den 11.10.2022, fand um 10:00 Uhr ein Fußballturnier auf der Hans Rosenthal Sportanlage statt. Dort kämpften die Schüler unserer Schule, geboren zwischen 2004-2007, mit vier weiteren Schulen um den Titel des Bezirksmeisters. Das Team der Walter Rathenau Schule trat gegen die Schüler der ISS Wilmersdorf, Nelson Mandela Schule, Marie Curie Gymnasium und des Wald Gymnasiums an. Der erste Gegner des Tages war die ISS Wilmersdorf. Anfangs gab es einige Schwierigkeiten, da das Team in der Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte. Im Laufe des Spiels verbesserte sich die Leistung der Mannschaft weswegen man das Spiel am Ende 1:0 für sich entscheiden konnte. Der zweite Gegner war die Nelson Mandela Schule.

Unsere Mannschaft ließ nichts anbrennen und gewannen das Spiel mit 2:0. Das dritte Spiel war gegen das Waldgymnasium, dieses Spiel lief leider nicht wie gewünscht, man konnte nicht an die Leistungen der vorherigen Spiele anknüpfen. Durch einen späten Elfmeter gewann das Wald Gymnasium 1:0.

Das vierte und letzte Spiel des Tages bestritten wir gegen die Mannschaft der Marie Curie Oberschule. Unser Team war von Anfang an da und konnte mit einer überzeugende Leistung 4:0 gewinnen. Aufgrund dessen, dass das Wald Gymnasium ihr viertes Spiel knapp verloren hatte, lagen wir dank unser hervorragenden Tordifferenz vor dem Wald Gymnasium in der Tabelle. Das hieß: Wir sind Bezirksmeister!

In der nächsten Runde, am 15.11.2022 wird nun gegen weitere Schulmannschaften aus Berlin gespielt. Hier geht es um den Einzug zur Berliner Meisterschaft. Ein großes Dankeschön gebührt noch unseren Zuschauern, die uns tatkräftig unterstützt haben. Damit wir weiterhin erfolgreich bleiben, würden wir uns wieder über tatkräftige Unterstützung von SuS freuen.

Auf dem Bild von links hintere Reihe beginnend: Emil, Luca, Philip, Karl, Emil, Ömür, Leon, Mehdi, Tom, Jonas,

Auf dem Bild von links zweite Reihe beginnend: Viktor, Daniel, Midou, Felix, Keyan

vorne im Bild unsere Nummer 1: Ole Winter

Trainer der Mannschaft: Herr Ceschi

09/22: Besuch im Maxim Gorki Theater

Andere Menschen Denken - das ist die Aufschrift des Plakates, welches nach dem Theaterstück
"Dantons Tod und Iphigenie" verteilt wurde. Anlässlich der intensiven Beschäftigung mit Georg Büchner
besuchte eine kleine Gruppe aus dem Leistungskurs und dem Grundkurs Deutsch zusammen mit Frau Körting-Dornieden das Gorki Theater. Genauso wie die Aufschrift des Plakates in seiner Auslegung offen bleibt, blieb auch zunächst die Frage offen, inwieweit das Drama Büchners mit einer Figur aus der griechischen Mythologie in einem Drama von Euripides in Verbindung zu bringen ist. Es folgte eine sehr eindrucksvolle Darstellung, die zugleich bedrückend und teilweise verwirrend war, aber dennoch lange nachwirkte.

Danton, der dem willkürlichen Morden zu Zeiten der französischen Revolution ein Ende setzen möchte, wird geopfert. So auch Iphigenie zur Zeit des trojanischen Krieges. Durch die Vereinigung der beiden Stoffe wird somit Büchners Gesellschaftskritik verstärkt.

Dabei richtet der Regisseur Oliver Frljics den Fokus auf die Frage: "Was sind wir bereit, zu opfern und wofür?"

Elisabeth Haase (LK Deutsch)

09/22: Lesung von Mariana Leky

Am Abend des 26.09.2022 fand in der Aula unserer Schule eine Lesung der Bestsellerautorin Mariana Leky statt.
Zu Beginn der Lesung erzählte sie von ihrer inspirierenden Arbeit und ihren Werken. Schließlich las Mariana Leky aus dem Roman "Was man von hier aus sehen kann" vor. Die Verfilmung dieses Bestsellers wird Anfang 2023 in den Kinos zu sehen sein. Auf die Frage, warum die
Geschichte im Jahr 1983 spielt, antwortete Leky, die Kommunikation der Charaktere sollte über Briefe und Telefone mit langen Schnüren - möglichst langsam und umständlich - stattfinden, passend zu ihren sehr unkonventionellen Figuren im Westerwald.

Die Autorin ging auch darauf ein, wie sie schreibt. Noch vor dem ersten Satz ihrer Romane sind Fäden mit Notizzetteln entstanden, die durch ihre Wohnung ziehen und schließlich ein Ideennetz bilden. So lebt die Autorin lange mit ihren Figuren, schon bevor der Schreibprozess beginnt. Dann wisse sie endlich, wohin sich ein Charakter entfalten soll, allerdings bleibe es überraschend, wie sich eine Figur während des Schreibprozesses entwickelt. Es waren viele Interessierte anwesend und stellten eine Menge spannender Fragen.
Anschließend bekamen wir zwei Geschichten aus dem neuesten Buch "Kummer aller Art" zu hören, die sehr witzig sind und daher bei vielen Zuhörer_innen Lachen hervorriefen. Auch nach der Lesung gab es noch Fragen; außerdem nahm sich Mariana Leky Zeit zum Signieren ihrer Romane. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene zeigten sich fasziniert von der anregenden Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre. Die offene und zugewandte Autorin hat bestimmt einige junge Talente inspiriert. Wir freuen uns sehr auf den Schreibworkshop mit ihr, der schon in wenigen Wochen beginnt.

Kenan Gelmond (9a, Begabungskurs der Schülerzeitung Shyft)

09/22: Impressionen vom Schulfest am 29.09.2022

09/22: Die 7b grüßt vom Schiffshebewerk in Niederfinow.


09/22: Neuigkeiten aus Sri Lanka/ Charity Projekt

Nach Monaten der Schließung haben sich nun endlich wieder die Schultore geöffnet. Allerdings erstmal nur an 8 Tagen im Monat. Die Ursachen dafür liegen in der schwierigen wirtschaftlichen Situation in Sri Lanka. Corona und vorallem das Mismanagement der Regierung haben zu einer schweren Wirtschaftskrise geführt. Die Inflation liegt bei über 60%.

Diese Situation trifft unsere Schule besonders hart. Diesel für den Schulbus und Lebensmittel für das Schulessen sind kaum noch bezahlbar. Geistig behinderte Kinder haben keine große Lobby.Es wäre schön, wenn Sie beim Schulfest am 29. September reichlich spenden. Die Einnahmen sollen dann wieder an die Schule in Sri Lanka gehen. Jeder Euro ist für sie mehr als ein "Tropfen auf den heißen Stein".

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, sprechen Sie mich einfach an. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage (Projekte, Charity Projekt Sri Lanka) und in der Vitrine im Erdgeschoss.

K. Glaeser

09/22: Exkursion:

Ausstellung "Mutterland"

Am Montag, den 19.09.2022, besuchten wir als Seminarkurs Integration und Austausch von Frau Poche im Rahmen unseres aktuellen Themas "Heimat und Migration", die Ausstellung "Mutterland" im ARTraumBERLIN.

Dabei handelte es sich um eine Ausstellung der transformellen Malerei des Künstlers JoDD von Schaffstein zu den Gedichten der deutsch- jüdischen Lyrikerin Rose Ausländer, die ihre Texte biografisch aus ihrem Erleben schöpfte.

Durch die Ausstellung wurden wir von Herrn Christoph Poche geführt. Zuerst brachte er uns die Art der Malerei näher. Es handelte sich um die informelle Malerei, die den Betrachter innerlich zum Selbstschöpfer macht. Darüber hinaus setzten wir uns mit den einzelnen Kunstwerken auseinander und lasen jeweils das zugehörige Gedicht. Dazu arbeiteten wir anhand von Beispielen heraus, wie die Emotionen und Werte aus den Gedichten in den Bildern widergespiegelt sind.

Zusammengefasst war der Besuch im ARTraumBERLIN eine gelungene Exkursion, die uns unser Thema auf künstlerischer Ebene näherbrachte.

Elaia Q1

09/22: Viele Grüße von der 8b aus der Wabenhaussiedlung an der sonnigen mecklenburgischen Ostseeküste.


09/22: Die 8c grüßt von der Ottendorfer Hütte in der Sächsischen Schweiz.


08/22: Unsere Schule zu Besuch beim Bürgerfest mit dem Bundespräsidenten

Am 26.08 hat der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über 10.000 Menschen zum Bürgerfest in den Park von Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Anlass des Festes war die Würdigung der Personen und Einrichtungen, die in ganz Deutschland ehrenamtlich tätig sind. An dem Abend rückte die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für eine starke Zivilgesellschaft und den Zusammenhalt Deutschlands in den Vordergrund.

Wir Schüler und Schülerinnen des Walther-Rathenau-Gymnasiums haben uns monatelang sehr intensiv mit dem Leben unseres Namensträgers beschäftigt. Die Kranzniederlegung zu Ehren des 100. Todestages von Walther Rathenau fand am 24.06.2022 statt, wobei der Bundespräsident und unsere Bürgermeisterin sowie der Großneffe Rathenaus anwesend waren.

Aus Dank für das Engagement einiger Schüler*Innen rund um den Gedenktag Rathenaus, wurden 6 Personen aus der Oberstufe mit Frau Poche zum Bürgerfest von Bundespräsident Steinmeier eingeladen, welches später wegen Gewittern und Starkregens über Berlin kurz nach dem Beginn abgebrochen werden musste. "Ich habe mich dem Wetterdienst gesprochen, das wird leider nix mehr. Zudem wurde das Konzert der Ärzte abgesagt, es wäre unfair hier weiterzumachen", sagte Steinmeier, bevor das Fest ins Wasser fiel. Er versprach uns jedoch, im kommenden Jahr nochmals eine Einladung zu schicken. "In einem Jahr treffen wir uns hier genau wieder mit guter Laune und besserem Wetter", beendete der Bundespräsident die Veranstaltung. Damit war die Veranstaltung nicht beendet, denn es haben sich weiterhin Menschen auf dem Gelände aufgehalten, bis zum dritten Mal die Ansage kam "Sie müssen WIRKLICH das Gelände sofort verlassen". Trotz Regens und Gewitters hat es sich für die meisten und vor allem für uns gelohnt.

Rojin Q3

08/22: Fachbereich Musik

Am 22. Mai 2022 haben Oskar Hoffmann (7b) und Fadi Aldakkak (7d) nach erst 3 Monaten Klarinettenunterricht schon mehrstimmige Klarinettenstücke zusammen mit ihrem Lehrer Camilo Hirschhorn bei dem Bläserfestival der Musikschule "City West" aufgeführt. Camilo Hirschhorn gibt im Rahmen der Bläserensemble - Zusammenarbeit zwischen dem "Walther - Rathenau - Gymnasium" und der Musikschule "City West" an unserem Gymnasium in den Vormittagsunterricht integrierten Klarinettenunterricht. Weitere Instrumente wie Querflöte, Saxophon, Trompete und Posaune werden ebenfalls innerhalb dieses Konzeptes unterrichtet (s. Flyer "Bläserensemble"). Auch in diesem Schuljahr können unsere neuen 7. - Klässler*innen daran teilnehmen!

Ein Informationsabend zum neuen Bläserensemble Jg. 7 findet am Dienstag, 06.09.2022 um 19:00 Uhr in der Aula statt!

F. Stöcker

07/22: Abitur 2022

Herzlichen Glückwunsch
an unsere Abiturientinnen und Abiturienten 2022!


07/22: Engagement

Kurz vor Beginn der Ferien wurde bei einer Veranstaltung in der Aula der Robert-Jungk-Oberschule das Team unserer Schülerzeitung "Shyft" für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement durch die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz geehrt. Besonders gewürdigt wurden die regelmäßige Arbeit der Redaktion auch unter Pandemie-Bedingungen und die in diesem Halbjahr erstellte Gedenkschrift zum 100. Jahrestag der Ermordung Walther Rathenaus. Auch die Schule gratuliert den Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Körting-Dornieden zu dieser Auszeichnung.


S. Knobelsdorf

07/22: Grandioser Erfolg

beim Langstrecken-Schwimmen

Nach langer Corona-Pause fand am 04.07.22 wieder der traditionelle Schwimmwettkampf "Rund um Scharfenberg" statt.
Diesmal hat unser Team so richtig "abgeräumt".
Maya aus der 8a war in der Top 10.
Leona, 7b wurde 4.
Kenan und Paul aus der 8a starten in einem Lauf und wurden großartige 3. und 2. Paul hat dabei den Sieg leider um nur 1 Sekunde verpasst.
Auch Inga und Paul aus dem 2. Semester waren stark und haben ihre Läufe überzeugend gewonnen.
Zum hundertsten Jubiläum wurde diesmal auch die Insel komplett umrundet. Immerhin 2,6 km.
Nuno, 2. Semester wurde hier hervorragender 4.
Aaron, 2. Semester konnte dieses Rennen in 36 Minuten souverän gewinnen.Was für ein Triumph für unser Schwimm-Team. Herzlichen Glückwunsch!


K. Glaeser, FB Sport

Chabad Lubawitsch Berlin

Heute besuchten wir, die Klasse 7b, eine Einrichtung der Organisation Chabad Lubawitsch, um dort unsere Spende vom Kuchenverkauf für ukrainische geflüchtete Kinder zu überreichen. Wir trafen Frau Erdmann, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Sie erzählte uns, dass 300 jüdische Waisenkinder aus Odessa in einem ehemaligen Hotel untergebracht sind, das aber demnächst wieder seinen Betrieb aufnehmen wird.
Wir gingen durch das Hotel und durften mit den dort untergebrachten Kindern frühstücken. Im Frühstücksraum war eine laute, fröhliche und chaotische Atmosphäre. Nach dem Frühstück versammelten wir uns mit einigen Kindern in einem großen Stuhlkreis und spielten ein Spiel mit einem Wollknäuel, bei dem wir uns gegenseitig Wünsche für die Zukunft sagen sollten. Dabei haben wir gesehen, dass, egal, woher man kommt, die Wünsche immer gleich sind: Frieden, Freunde, Spaß, Erfolg und Freunde...
Anschließend überreichten die KlassensprecherInnen die gesammelten Spenden. Nach den Ferien wollen wir uns nochmal mit den ukrainischen Kindern treffen.


Hannah Zabad, 7b

06/21: Besuch der Journalistin Tina Hildebrandt

Am 27. Juni 2022 besuchte Tina Hildebrandt von Die Zeit die Klasse 8a.
Die Journalistin erzählte uns von ihrem Tagesablauf und ihren Aufgaben in der Redaktion. So erfuhren wir, dass sie bei einer Wochenzeitung arbeitet und das Ressort (den Bereich) Politik leitet. Bei ihrem Job muss sie immer flexibel sein: Wenn ein wichtiges Ereignis passiert ist, muss sie ganz schnell einen Artikel dazu schreiben. Vielleicht könnte man meinen, da sie ja bei einer Wochenzeitung arbeitet, hätte sie eine Woche Zeit für einen Artikel, doch das stimmt nicht immer. Denn manchmal passiert etwas einen Abend bevor die Zeitschrift fertig sein muss und dieses Geschehen will natürlich auch verfasst werden.
Hildebrandt erzählte unserer Klasse auch, wie sie an Informationen gelangt. Dazu unternimmt sie Reisen und fragt konkret nach. Häufig ist sie mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz unterwegs, um möglichst viele Informationen für ihren Artikel zu bekommen.
Am liebsten schreibt Tina Hildebrandt Berichte und Portraits, da sie gern beobachtet. Einen Regierungswechsel erlebt sie wie eine neue Staffel einer Serie - mit vielen neuen Figuren in bekanntem Setting.
Tina Hildebrandt hat uns auch einen Film mitgebracht. Er klärte uns über Fakes auf und vor allem darüber, wie sie entstehen und wie sie aufgedeckt werden. Dabei besprachen wir auch den Unterschied zwischen Manipulation und Propaganda. Propaganda ist zielgerichtete Lenkung der Menschen in politischen Zusammenhängen. Solche Irreführung könne gefährlich sein.
Hildebrandt erklärte uns auch, dass Zeitungen, die durch guten Journalismus entstehen, für eine zuverlässige Recherche geeignet sind, da es der Job von Journalistinnen und Journalisten ist, nachzuforschen und nur echte Fakten aufzuschreiben.
Es war eine ganz interessante Deutschstunde und wir Schülerinnen und Schüler haben viel über das Leben als Journalistin und vor allem über Informationsmedien gelernt!


Lara Trunk (8a)

06/22: Kranzniederlegung
zu Ehren von Walther Rathenau
an seinem 100. Todestag

am Gedenkstein in Grunewald -
dem Ort des Attentats

06/22: Gedenkfeier zum 100. Todestag von Walther Rathenau

Am 24. Juni 1922 wurde der Namenspatron unserer Schule in der Königsallee ermordet.

Zu diesem Anlass folgte der Rathenau-Experte und Professor für neueste Geschichte Martin Sabrow unserer Einladung, den Festvortrag in der Aula unserer Schule zu halten.

Die Ermordung Walther Rathenaus durch die rechtsextremistische Organisation Consul erschütterte die die Grundlagen der jungen Demokratie. Als überzeugter Demokrat, Jude, Intellektueller und Industrieller war er ein Hassobjekt rechtsextremer und nationalistischer Kreise.

Hierzu haben zahlreiche Lerngruppen mit musikalischen, filmischen und darstellenden Ergebnissen ein Programm gestaltet, das alle Gäste sehr berührte.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Gedenkfeier beigetragen haben!

Stefan Fooß, FB Geschichte / Politik


05/22: Exkursion nach Potsdam

Am 20. Mai 2022 haben wir, der Grundkurs Geschichte von Herrn Fooß,
eine Exkursion nach Potsdam zum Schloss Sanssouci unternommen.
Zunächst sind wir durch den Park gelaufen und hielten an ausgewählten
Stationen an, um uns Referate zu den Orten und den historischen Begebenheiten anzuhören. Der Höhepunkt unserer Exkursion war das Schloss Sanssouci, was wir pandemiebedingt nicht in dieser Gruppengröße besichtigen konnten.
Die Referate waren sehr spannend und die Exkursion insgesamt sehr gelungen.


Nour El-Haf, 2. Semester

05/22: Die 8b grüßt aus Garmisch-Partenkirchen!


Unserer 8b und uns geht es bestens. Wir haben eine sehr schöne Zeit in der Natur. Heute waren wir auf der Zugspitze (19.5.) und sind dann um den Eibsee gelaufen. Morgen geht es wieder nach Berlin.

Viele Grüße


S. Ludwig (KL)

05/22: Der Krieg und die Medien

Am Mittwoch den 4. Mai 2022 haben wir, der Seminarkurs "Integration und Austausch" von Frau Poche, eine informative Exkursion nach Friedrichshain zu einer Veranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa unternommen.

Dort wurden wir zunächst von Luise Seiler, der Geschäftsführerin der Stiftung begrüßt. Im Anschluss interviewte Nuriami Hamdan den Chefredakteur der Zeit, Giovanni Di Lorenzo, zum Thema "Der Krieg und die Medien".
Dabei ging es vor allem um den Zwiespalt und die Schwierigkeit, in Krisenzeiten zeitnah zu berichten und trotzdem keine falschen Informationen zu verbreiten. Auch die Rolle der sozialen Medien wurde thematisiert.

Danach konnte das Publikum, das aus Schüler*innen, Student*innen und Journalisten*innen bestand, online anonym oder per Mikrofon Fragen an Di Lorenzo stellen, die er sehr offen und ausführlich beantwortete.
Im Anschluss gab es noch Brezeln und Getränke. Die Atmosphäre war angenehm und konzentriert.

Julie und Philippa, Q2

Gemeinsam Klasse sein

Ein Antimobbingprojekt des 7. Jahrgangs

In den letzten drei Tagen dieser Woche fand für alle 7. Klassen ein Projekt namens "Gemeinsam Klasse sein" statt. Das Hauptthema war Mobbing/Cybermobbing.

Am ersten Tag verschafften wir uns einen Einblick in die Folgen von Mobbing, indem wir uns in verschiedene Rollen versetzten. Außerdem wurden wir ermutigt, rechtzeitig Hilfe zu holen. Um unser Wissen zu erweitern, besuchte uns am zweiten Tag eine Polizistin. Sie vertiefte das Thema und bezog sich dabei auf das Strafgesetzbuch.

Nach einer weiteren Beschäftigung mit den rechtlichen Hintergründen von Cybermobbing, erstellten wir in kleinen Gruppen einen Film gegen Mobbing. Für die Umsetzung unserer Idee brauchten wir viele Argumente, die uns zuvor nicht alle so klar waren. Es war manchmal schwierig, in die Rolle des Opfers zu schlüpfen.

Unsere Tage wurden ergänzt durch sportliche Spiele. Außerdem gab es ein gemeinsames Frühstück und einmal sind wir zusammen Mittagessen gegangen. Am Ende sammelten wir die Regeln für unseren Klassenchat bei Signal und tauschten unsere Eindrücke der letzten Tage aus.

Das Projekt änderte unser Verständnis und auch unsere Denkweise über Mobbing.

Sofie Leubert (7C)

06/22: Auf Rathenaus Spuren:
Exkursion zum Schloss Freienwalde

Wie manche von euch bestimmt wissen, gedenken wir dieses Jahr am 24. Juni Walther Rathenaus anlässlich seines 100. Todestages. Aber was für eine Persönlichkeit war Rathenau eigentlich und warum sollte an ihn erinnert werden?

Mit dieser Frage befassen sich momentan auch 18 Schüler*innen aus dem Team der Shyft und der Oberstufe. Wir befanden uns am Freitag, den 25. März 2022 auf Rathenaus Spuren, als wir seinen alten Sommersitz in Bad Freienwalde besichtigen.

Nach einer langen Anreise über die Ringbahn, den Regionalexpress nach Eberswalde und die RB60 kamen wir endlich in dem kleinen Städtchen an, wo uns Dr. Schmook bereits erwartete. Der Historiker leitet seit vielen Jahren die einzige Walther-Rathenau-Gedenkstätte. Sie befindet sich im Schloss Freienwalde.

Bei Schmooks dreistündiger Führung durch die Villa, die 1798/99 von David Gilly als Sommerwitwensitz der Königin Friederike Luise von Preußen erbaut wurde, stellte sich heraus, dass es trotz unserer Recherchen über den Namensgeber unserer Schule eine Menge an neuen Informationen gab. So erfuhren wir zum Beispiel, dass Rathenau dort eigentlich in einem Museum gelebt hatte, da er die Innenausstattung der königlichen Villa bis auf das kleinste Detail nachbilden ließ. Dr. Schmook hatte auf alle unsere Fragen eine Antwort und so konnte sich jeder von uns am Ende der Exkursion auch als kleiner Rathenau-Experte empfinden.

Wir danken dem Förderverein für die Finanzierung dieses interessanten Tages.

Lisa Filla (SHYFT)

Kursfahrt nach Weimar

Wir waren mit dem Deutsch- und Politikleistungskurs, Fr. Körting und Fr. Vitz in Weimar.
Dort hat uns das sonnige Wetter eine urlaubsähnliche Reise geschenkt, die wir mit einem vollen Programm perfekt ausgenutzt haben. Zum Beispiel waren wir in Goethes Wohnhaus, wir wurden durch den Ort und Parks geführt, waren in Museen und sogar im Kino. Auch besuchten wir das KZ Buchenwald und haben dort eine erschreckend eindrucksvolle Führung erhalten.
Die Stadt ist bezaubernd schön und perfekt zum schöne-Bilder-Machen.
Durch und durch war es ein liebevolles Miteinander zwischen den Kursen und den Lehrkräften und es hat immer sehr viel Spaß gemacht.
Es war eine wunderschöne lehrreiche Kursfahrt.
Vielen lieben Dank an Fr. Körting und Fr. Vitz für Ihre Mühen


Johanna Godiker

Schwimm-Team mit Achtungserfolg

Nach langer Corona-Pause fand nun endlich wieder der Schwimmwettkampf der Berliner Oberschulen statt. Diesmal konnte sich unser Nachwuchs-Team um Leona und Eri aus der 7b, Maya, Paul und Kenan aus der 8a, Laura, Philip und Felix aus der 8b und Victor, 10b beweisen. Am Ende hat das Team einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung erzielt. Man beachte, dass wir gegen deutlich ältere Schülerinnen und Schüler angetreten sind.
Besonders hervorzuheben ist der 3. Platz von Kenan und die drei 4. Plätze von Maya, Leona und Paul in der Einzelwertung.
Herzlichen Glückwunsch. Wir sind sehr stolz auf euch.
Danke auch an Inga und Paul aus dem 2. Semester für eure Unterstützung.

K. Glaeser, FB Sport

03/21: Eindrücke von der Kursfahrt

Wunderschöne Wandertage im Elbsandsteingebirge

Geprägt von Höhen und Tiefen und jeder Menge Sonnenschein im Gepäck und im Herzen, begab sich der EnLk auf Erkundungstour durch die Sächsische Schweiz.

We went hiking through the hills for 15 km. It was fun, tiring, beautiful and impressive at the same time. Whilst singing, talking and simply appreciating nature in silence we watched amazing views and dirtied ourselves. The weather was perfect, a cool breeze and sun mixed up. It was a great opportunity to enjoy nature and human contact after 2 years of pandemic.

Kim und Nuno, Lk Englisch

03/22: Spenden für die Ukraine

Am letzten Donnerstag, 17.03.2022 haben die Klassen 7b und 7d unsere Spendenaktion für die Ukraine begonnen!

Alle Klassen organisieren seitdem ein Büffet auf dem Hof in der Mittagspause. Dessen Erlös geht an eine Hilfsorganisation, die die Geflüchteten aus der Ukraine wie die Menschen in der Ukraine unterstützt.

Friederike Stöcker (KL 7d)

03/22: Lebendige Geschichte

Vom Fluchttagebuch zur Straßenumbenennung

Als der Leistungskurs Geschichte im Herbst 2014 anfing, sich mit der Fluchttagebuch des ehemaligen jüdischen Schülers des Walther-Rathenau-Gymnasiums, Werner Barasch, und der Vertreibung einzelner Familienmitglieder sowie der Ermordung seines Vaters Arthur im Dritten Reich zu beschäftigen, konnte noch niemand ahnen, dass mit dem Verfassen der Familiengeschichte in Berlin ein Prozess der Erinnerung in Gang gesetzt werden sollte, der am 27. Februar 2022 seinen vorläufigen Höhepunkt in der Umbenennung der ehemaligen Wissmannstraße in Baraschstraße fand.
Der Kurs transkribierte das Tagebuch, das der 17-Jährige auf seiner Flucht, die ihn von 1938 bis 1943 quer durch Europa führte, schrieb, recherchierte über die Eltern Irene und Arthur sowie über die Schwester Else und am Ende entstand mithilfe der Journalistin Barbara Gstaltmayr und ihrer Initiative: "Öffentlicher Bürgergarten der Erinnerung e.V." eine Familienbiografie. Das Projekt wurde ein Jahr später, im Februar 2015, im Rahmen des Wettbewerbs des Abgeordnetenhauses von Berlin, "Jugendforum denk!mal" in der Kategorie "schreib!mal", mit dem ersten Platz prämiert. Der Kurs machte sein Abitur, die Kursteilnehmer zerstreuten sich in alle Winde, Drittsemester erhielten im Geschichtsunterricht einen kleinen Einblick in die Schulgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel von Werner Barasch und regelmäßig zum Tag der offenen Tür wurden die Materialien ausgestellt. Doch dann, im Sommer 2021, hieß es plötzlich: Im Grunewald könnte es eine Baraschstraße geben, wenn die Bezirksverordnetenversammlung von Charlottenburg-Wilmersdorf zustimme. Ja - und am 27. Februar 2022 war es dann so weit: Die Grunewalder Wissmannstraße, in der heute noch die ehemalige Villa der Familie steht, wurde in Erinnerung an die jüdischen Eheleute Irene und Arthur Barasch umbenannt. Herrmann von Wissmann war Befehlshaber der deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika und er beteiligte sich an der gewaltsamen Kolonialisierung der Region. Mit einem Festakt, zu dem die Stellv. Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Sport, Kultur, Liegenschaften und IT, Frau Schmitt-Schmelz, geladen hatte, wurde in der Aula des Walther-Rathenau-Gymnasiums auf die feierliche Umbenennung eingestimmt. U. a. verlasen Prof. Dr. Andreas Nachama, Manuela Ambrosi, Dr. Hermann Simon, Prof. Dr. Günter Morsch und Christina Härtel Teile der Familienchronik. Irene, Elsa und Werner, die in den Vereinigten Staaten eine neue Heimat gefunden hatten, konnten die Ehrung nicht mehr miterleben, aber zwölf ihrer Nachkommen waren zu dieser Veranstaltung extra aus den USA angereist. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte im Anschluss die öffentliche Enthüllung des neuen Straßenschildes an der Kreuzung Barasch-Ecke Erdener Straße dar, begleitet von emotionalen Worten eines Vertreters von "Decolonize Berlin" sowie des Sohnes von Else Barasch, Alan Ross. Eine an der Straßenecke platzierte Stele enthält Informationen über die Hintergründe der Straßenumbenennung und über das Leben von Irene und Arthur Barasch.

Manuela Ambrosi, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

03/22: Gedenken
Leon Schwarzbaum (1921 - 2022)

Am 14. März 2022 ist Leon Schwarzbaum verstorben. Er war seit langem eng mit dem Walther-Rathenau-Gymnasium im Grunewald verbunden. Vielfach besuchte er unsere Schüler:Innern, um als Zeitzeuge über seine Erfahrungen der Verfolgung als Jude im Nationalsozialismus zu sprechen.

Schwarzbaum begab sich in regen Austausch, nahm an Podiumsdiskussionen teil, ließ sich in Interviews und Projekte einbinden und konnte den Schüler:innen durch seine lebendigen und anschaulichen Erzählungen eine Zeit nahebringen, die für sie heute fremd ist.
Immer wieder erinnerte er an die Gräueltaten der Nationalsozialisten und klärte über sie auf. Als einziger seiner Familie überlebte er das KZ Auschwitz und hatte sich nach seinem Berufsleben der (Lebens-) Aufgabe verschrieben, 'zu erzählen, was damals geschah'. Besonders berührt hat ihn die Initiative unserer Schüler:innen 2017 in Bobrek eine Gedenktafel aufzustellen. Sie erinnert an das Außenlager von Auschwitz/Birkenau, in dem er für die Firma Siemens Zwangsarbeit verrichten musste.
Zuletzt sah er mit großer Sorge auch auf den wieder aufkeimenden offen-ausgetragenen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland und Europa.
Bis zum Ende seines Lebens trat Leon Schwarzbaum deshalb immer wieder in der Öffentlichkeit auf: Zuletzt im Prozess gegen einen SS-Wachmann aus Sachsenhausen ganz im Sinne von "Aufklären, um Gerechtigkeit zu schaffen".
Leon Schwarzbaum wurde 101 Jahre alt.
Wir gedenken seiner und erinnern uns gerne an die Besuche Leon Schwarzbaums, einer der letzten, wichtigen Zeitzeugen.

Stellvertretend für das Walther-Rathenau-Gymnasium
Martina Dethloff & Stefanie Packmohr-Herzig

01/22: Aktuelles von "Jugend debattiert"


01/22: Eishockey GK

Die Szenen zeigen den exemplarischen Ablauf einer unserer Trainingseinheiten auf dem Eis. Eishockey spezifisch wird sich gemeinsam erwärmt und gedehnt. Anschließend erfolgen Übungen zu den Grundfertigkeiten Schlittschuhlaufen und Umgang mit dem Puck und zum Abschluss immer ein Spiel. Mehr gibt's hier ...

Thomas Patrzek, FB Sport

12/21: Vorlesewettbewerb 2021

Der Vorlesewettbewerb der 7. Klassen fand nach einem Jahr wieder in der Aula und vor Publikum statt. Die besten Leser_innen ihres Jahrgangs konnten uns Zuhörer_innen mit ihren Texten fesseln und in die Welt ihres Buches entführen. Es sind angetreten: René, Diego, Ragna, Hanna, Laura, Sofie, Lisa und Ella.
Nachdem alle Kandidat_innen ihren vorbereiteten Text gelesen hatten, kam der Fremdlesetext dran. Dieses Mal aus dem Buch "Weltverbessern für Anfänger" von Stephanie Quitterer, die uns auch mit ihrem Besuch beehrte.
Die Autorin sagte, dass es richtig schön sei, den Text vorgelesen zu bekommen, aber sie habe mitgelitten, denn ihr Text sei wahnsinnig schwer zum Vorlesen, es kommen so viele schwierige Wörter vor. Trotzdem haben es alle ganz großartig gemacht. Zudem fand sie den Vorlesewettbewerb "sehr toll" und hat von einem Vorlesewettbewerb aus ihrer Schulzeit erzählt, der in einer Kammer des Chemiefachbereichs stattgefunden habe. Aber ein Vorlesewettbewerb, der so viel Wertschätzung der Kinder zeige, bedeute auch große Würdigung des Lesens und der Literatur.
Unter der Leitung unserer hervorragenden Moderatorinnen Helene Hutzler, Rosanna Kutz und Maya Uyulmaz fand das Interview mit Stephanie Quitterer statt, in dem sie vieles über ihr Leben erzählte.
Anschließend gab die Jury ihr Urteil bekannt. Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs 2021 wurde Ragna Rosenstock, gefolgt von Sofie Leubert, den 3. Platz teilen sich die Schwestern Laura und Lisa Schmidt. Herzlichen Glückwunsch.
Vielen Dank an die Jury, den Förderverein und allen, die mitgewirkt haben, um den diesjährigen Vorlesewettbewerb zu ermöglichen!

Text und Fotos: Maxim Rzychon für Shyft WRG.

Shyft - Die neue Ausgabe (Nr. 6)

9.11.2021: Gedenken an die Pogromnacht

vom 9. November 1938 am S-Bahnhof Grunewald Gleis 17

Annett und Helena aus der 10b ließen uns teilhaben, wie Margot Friedländer als 17-jährige die Pogromnacht bzw. den Morgen danach erlebte. Es war der Zeitpunkt, an dem ihrer Familie endgültig klar wurde, dass sie als jüdische Berliner nicht länger in Deutschland würden leben können.
Margot Friedländer ist die einzige aus ihrer Familie, die überlebt hat. Sie hat vor einigen Tagen ihren 100. Geburtstag gefeiert. Ihre Geschichte hat sie in dem Buch "Mache dein Leben" aufgeschrieben.

Leider nehmen Antisemitismus und Rassismus seit einigen Jahren wieder zu.
Was kann jeder Einzelne von uns heute dagegen tun?
Diese Frage wurde den teilnehmenden Schüler:innen des Schweigemarsches von ihren Mitschüler:innen in der abschließenden Rede gestellt.
Ihre Antworten werden mit darüber entscheiden, wie sich unser gesellschaftliches Zusammenleben zukünftig gestalten wird.

Martina Dethloff, ev. Religion

10/21: Instrumentenkarussell

an der Musikschule City West

15 Schüler*innen des Jg.7 am Walther-Rathenau-Gymnasium haben am 06.10.2021 am Instrumentenkarussell der Musikschule City West teilgenommen. Die Instrumentallehrer*innen haben jeweils die Instrumente "Querflöte", "Klarinette", "Trompete", "Saxophon" und "Posaune" vorgestellt, und unsere Schüler*innen durften diese Instrumente ausprobieren.

Das hat ihnen sehr viel Spaß gemacht! Sie haben danach entscheiden können welches Instrument sie im Rahmen des zukünftigen Bläserensembles ab Februar 2022 neu lernen wollen. Wir alle freuen uns sehr darauf!

Friederike Stöcker (FL Musik)

10/21: Spendenübergabe Oktober 2021

Dank des fantastischen Engagements aller Klassen und der großen Spendenbereitschaft der Gäste unseres Schulfestes konnten wir über 1.900,- € an unsere Partnerschule in Sri Lanka überweisen. Was für ein Erfolg.

Die Schulleitung ist unendlich dankbar und hat uns einen Brief geschrieben.

Wer Fragen oder weitere Informationen wünscht, spricht mich einfach an.

K. Glaeser

09/21: Zu Besuch bei Fontane

Am 30. September wurde der gesamte 12. Jahrgang in Neuruppin eingesperrt!


Mehr dazu gibt's hier ...

09/21: 10b auf Tour

Die Klasse 10b sendet von der Klassenreise liebe Grüße aus dem Schwarzwald in den Grunewald. Nachdem wir am Dienstag auf einer Wanderung die wunderschöne Natur erkundet haben, ging es gestern nach Straßburg.

Hier haben das Münster und das Gerberviertel "La Petite France" alle beeindruckt!
Heute geht es zum Abschluss in den Europapark Rust.

Wir wünschen schon jetzt schöne Ferien!

Die Klasse 10b

09/21: Gedenken an Walther Rathenau

Am 29. September 2021, dem Geburtstag Walther Rathenaus, legte die Klasse 7b zum Gedenken an unseren Namensgeber zusammen mit Herrn Professor Sabrow von der Rathenau-Gesellschaft einen Kranz am Gedenkstein an der Königsallee nieder.

Dorothee Poche (Klassenleiterin 7b)

09/21: Schulfest 2021

Bei unserem Schulfest am 29. September konnten wir uns über zahlreiche Besucher/innen freuen. Ich danke den vielen sehr engagierten Schüler/innen und Eltern, die maßgeblich zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben. Die Stimmung war gut und wir haben uns, glaube ich, alle darüber gefreut, wieder ein bisschen Normalität bei einem Fest erleben zu können. Das Gesamtergebnis der Einnahmen werde ich in der kommenden Woche bekanntgeben.

Solveig Knobelsdorf, Schulleiterin

09/21: Juniorwahl

Bundestags-Juniorwahl an unserer Schule

Sie ist ein Projekt zur politischen Bildung im Unterricht und vermittelt den Schüler*innen erlebte Demokratie.

Ein Raum unserer Schule verwandelte sich am Morgen des 23.9. mit zwei Wahlkabinen und einer Wahlurne in einen Ort, der auf den ersten Blick wie ein ganz normales Wahllokal aussah. Ein Schüler*innen-Team bildete den Wahlvorstand und führte hoch motiviert und mit großem Engagement die Wahl an unserem Gymnasium durch. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei diesen Schüler*innen bedanken, ohne deren Unterstützung die Juniorwahl nicht so professionell und reibungslos abgelaufen wäre. Die Wahlbeteiligung war mit 76% erfreulich hoch.

Dr. Ulrike Vorwald
Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften

09/21: Jungwähler*innen-Konferenzen

... an unserer Schule

Am 14.9.21 und 15.9.21 haben an unserer Schule Projekttage mit dem Titel "Jungwähler*innen-Konferenzen für die 11. Jahrgangsstufe stattgefunden. Die Schüler*innen konnten sich am ersten Tag zunächst mit der Bedeutung von Wahlen und der Bedeutung des Bundestages für ihr persönliches Leben auseinandersetzen. Danach wurde in kleinen Gruppen zu den Themen "Flucht und Migration", "Naturschutz", "Klima und Nachhaltigkeit" und "Teilhabe" gearbeitet.

Am zweiten Tag wurde die Arbeit in den Gruppen fortgeführt. Im Mittelpunkt stand die Herausarbeitung der einzelnen Themenbereiche in den Parteiprogrammen. Im Anschluss wurde eine Diskussion vorbereitet, die am Ende des zweiten Tages in der Aula stattfand und für einen regen Austausch sorgte.
Die beiden Projekttage haben sich als sehr gute Vorbereitung auf die anstehende Juniorwahl am 23.9.21 an unserem Gymnasium erwiesen.

Dr. Ulrike Vorwald
(Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften)

08/21: Gold, Silber und Bronze

für unsere Staffelläufer*innen

Beim diesjährigen Bezirks-Staffeltag holten sich die Mädchen der 8. Klasse über die Langstaffel 3x800m Bronze. Nur knapp geschlagen gewann die erste Mädchen-Sprintstaffel Silber über die 4x400m. Dabei beeindruckten sie nicht nur mit Schnelligkeit, sondern auch durch ihre besonders effektiven Wechsel. Den ersten Platz belegten souverän die Jungen der 8. Klasse in der Langstaffel 3x800m und gewannen somit Gold. Herzlichen Glückwunsch an alle Läufer*innen.


W. Kolb, FB Sport


08/21: Graffiti in Berlin

Am 31.08.21 waren wir, die 8b, auf den Spuren der Graffitigeschichte.
Wir lernen, dass Graffiti nicht nur illegal ist (Graffiti/Street Bombing). Es gibt viele Wände, an denen man auch ganz legal sprayen kann. Die Halls of Fame sind legal zur Verfügung gestellte Wandflächen, an denen geübte "Writer" hochwertige Kunstwerke malen.
Wir waren am Mauerpark und haben unser eigenes Kunstwerk geschaffen. Hier seht ihr unser Graffiti. :)
So einfach ist es gar nicht:

1. Wir skizzieren - 2. Wir ziehen die Grundlinien - 3. Wir zeichnen Balken um die Linien - 4. Wir zeichnen die äußeren Konturen nach - 5. Wir fügen Tiefe hinzu, indem wir die Buchstaben schräg oder seitlich versetzt zeichnen - Wir malen aus (Fill-in) und einigen uns auf Farbverläufe in der Gruppe.

Die Schülerinnen und Schüler der 8b

06/21: Ehrung

Am 11. Juni wurde Frau Franziska Strutz, die langjährige Vorsitzende unserer Gesamtelternvertretung und des Fördervereins, in einer festlichen Veranstaltung durch die Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur, Frau Heike Schmitt-Schmelz, für ihr ehrenamtliches Engagement, das sich nicht nur auf unsere Schule beschränkt, geehrt.

Ich danke Frau Strutz auch an dieser Stelle für Ihren unermüdlichen Einsatz, der insbesondere im vergangenen Jahr für eine reibungslose Kommunikation zwischen Eltern, Lehrkräften und Schulleitung gesorgt hat, und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Solveig Knobelsdorf

06/21: Mutmacher-Padlet

Unser Mutmacher-Padlet für alle Schülerinnen und Schüler, die von den Schulschließungen während der Corona-Zeit besonders hart getroffen worden sind.

06/21: Wir treffen die Autorin Kirsten Fuchs

Die Klassen 7a/7c haben während der Monate der zweiten Schulschließung intensiv zu einem Buchprojekt gearbeitet: Der Roman heißt "Mädchenmeute".
Am Walther-Rathenau-Gymnasium gibt es - wenn eine Klasse sich mit einem Buch beschäftigt - eine kleine Tradition und zwar, dass die Autorin oder der Autor persönlich in die Schule kommt, damit die Kinder sie oder ihn kennenlernen können. Und diesmal war es Kirsten Fuchs.

Das Shyft-Archiv

Alle Zeitungen der Shyft gibt es jetzt hier!

05/21: Jugend debattiert

Erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb Berlin

Mitten im Abitur 2021, einen Tag nach den mündlichen Prüfungen, fand der Landeswettbewerb Berlin statt. Engagiert nahm Sinya Coupar ihre Teilnahme wahr, für die sie sich beim Regionalwettbewerb qualifiziert hatte.

Insgesamt debattierten 24 Schüler:innen aus ganz Berlin in verschiedenen digitalen Räumen der App Alfaview unter den erfahrenen Augen ehemaliger Landessieger aus ganz Deutschland. Die Themen für die Jahrgänge 10-12 waren Fragen nach einer Kostenübernahme für Damenhygiene-Produkte durch den Staat und das Verbot der Reichkriegsflagge. Den Teilnehmer:innen wurden dabei festgelegte Pro/Contra-Rollen zugewiesen.

Sinya bekam von den Juroren für Ihre Überzeugungskraft, den souveränen Überblick und ihr Ausdrucksvermögen positive Rückmeldungen und für uns zuschauende Lehrerinnen war es ein Vergnügen, diesen Debatten auf anspruchsvollem Niveau zu folgen.

Claudia Plaumann-Jung und Annalena Vitz

03/21: Weiter erfolgreich!

Qualifikation zum Landesfinale Berlin 

bei Jugend debattiert erreicht

Nach den Klausuren der Leistungskurse fand am Freitag, 5.3.21 das Finale des Regionalwettbewerbs Jugend debattiert statt. Digital ging es mit der App Alfaview mit drei weiteren Berliner Gymnasien um die Frage: Sollen Krankenhäuser ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden? Am Nachmittag debattierte Sinya, begleitet von Giulia und Niklas als Juroren dieses herausfordernde Thema. Die Schüler-Juroren entschieden nach den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft, wer die zwei begehrten Gewinne eines dreitägigen Coaching-Seminars und die Berechtigung beim Landeswettbewerb Berlin anzutreten gewinnen sollte. Zur großen Freude unserer außerordentlich solidarischen Schülergruppe und von uns Lehrerinnen gewann Sinya den 2. Platz und kann damit erneut am Training zum Landeswettbewerb teilnehmen.

Nun wünschen wir allen unseren bislang an den Wettbewerben beteiligten SchülerInnen weiter überzeugenden Erfolg auch beim Abitur!

Annalena Vitz und Claudia Plaumann-Jung

FB Gesellschaftswissenschaften